- new docs/DECISIONS.md (ADR-light): decisions migrated from master section 13, MASTER_TODO parked items, hardware inventory and audit restliste into one chronological register - HOMELAB_ARCHITECTURE_MASTER_V2.md: section 13 replaced by pointer, section 9 condensed (502 -> 372 lines, target picture only) - ROLLBACK.md: drop rollback recipes for already removed services (uptime-kuma, grafana/influx legacy, stirling/glance bootstrap notes) Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
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Rollback Guide - Homelab
Typ: Runbook · Stand: 2026-06-11 · Status: aktiv
Dieses Dokument beschreibt den sicheren Rueckweg im aktuellen GitOps-Betrieb. Rollback-Anleitungen fuer bereits entfernte Dienste (Uptime-Kuma, Grafana-/ InfluxDB-Altstack, Stirling-PDF) liegen in der Git-Historie, nicht mehr hier.
Grundprinzip
Rollback bedeutet in diesem Setup:
- auf einen bekannten funktionierenden Git-Stand zurueckgehen
- den Zustand sauber nach Gitea bringen
- Komodo gezielt auf diesen Stand deployen lassen
master wird dabei nicht per push --force umgeschrieben, solange es keinen ausdruecklich abgestimmten Ausnahmefall gibt.
Standard-Rollback ueber Git
Bevorzugter Weg:
- den letzten funktionierenden Commit identifizieren
- lokal einen sauberen Ruecknahme-Commit erzeugen (
git revertoder gezielte Rueckaenderung) - nach Gitea pushen
- Komodo-Deploy und Funktion pruefen
Warum so:
- die Historie bleibt nachvollziehbar
- Webhooks und Team-Workflow bleiben stabil
- es gibt keinen verdeckten History-Rewrite auf
master
Rollback ueber Komodo
Komodo ist der operative Deploy-Consumer, nicht die Quelle der Wahrheit.
Vorgehen:
- Git-Stand in Gitea auf den gewuenschten Sollzustand bringen
- betroffenen Stack in Komodo oeffnen
- Redeploy auf Basis dieses Git-Stands ausloesen
- Logs, Health und Erreichbarkeit pruefen
Wichtig:
- kein manuelles Ueberschreiben im Komodo-Web-Editor
- wenn Komodo und Git abweichen, gewinnt Git
Ausnahmefall: harter Git-Rollback
Ein git reset --hard mit anschliessendem erzwungenem Push auf master ist kein Standardverfahren.
Das kommt nur in Frage, wenn:
- der Fall bewusst abgestimmt ist
- klar ist, welche Webhook-/Deploy-Seiteneffekte ausgeloest werden
- keine sauberere Ruecknahme ueber
git revertmehr sinnvoll ist
Borg / Backup-bezogener Rollback
Bei Problemen mit Borg UI oder Dump-Automatisierung:
- auf den letzten funktionierenden Git-Stand zurueckgehen
borg-uiueber Komodo redeployen- Persistenz unter
/mnt/user/appdata/borg-ui/und/mnt/user/backups/borg/dumps/nicht blind loeschen - Restore zuerst in einen Testpfad schreiben, nicht direkt in Produktivpfade
Monitoring-Stack Rollback
monitoring/ ist der einzige Observability-Stack. Bei Problemen:
monitoringin Komodo stoppen oder auf den letzten funktionierenden Commit zurueckgehen- named volumes
prometheus_data,loki_data,promtail_positions,grafana_datasowie/mnt/user/appdata/influxdb3nicht blind loeschen - Secrets (
monitoring_grafana_admin_password.txt,monitoring_grafana_influxdb_token.txt,influxdb3_admin_token.json) nur nach bewusstem Entscheid entfernen - Grafana-Datasources
Prometheus,LokiundInfluxDB 3 Coretesten
Daten-Rollback
Bevorzugte Quellen:
- Borg-Restore (zuerst in Testpfade unter
/mnt/user/backups/restore-lab/) - erzeugte Dumps unter
/mnt/user/backups/borg/dumps/latest - bekannte Appdata-Archivstaende unter
/mnt/user/appdata/_archive/
Dienst-spezifische Restore-Quellen, Dumps und Smoke-Tests stehen in docs/RESTORE_MATRIX.md.
Betriebsregeln
- immer nur eine aenderungsrelevante Massnahme gleichzeitig
- vor jedem Rollback pruefen, ob ein aktuelles Backup existiert
- nach jedem Rollback Funktion, Logs und Erreichbarkeit pruefen
- wenn etwas unklar ist: stoppen, Zustand analysieren, dann gezielt eingreifen