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# Storage Layout — KalliLab CORE
| Feld | Wert |
|------|------|
| Version | 1.3 (Entwurf) |
| Status | Draft, alle akuten Operator-Entscheidungen eingearbeitet, commit-reif nach Disk-Größen-Eintrag |
| Datum | 2026-05-15 |
| Geltungsbereich | Unraid-Host `Kallilabcore`, alle Pools, Array-Disks, User-Shares, Appdata-Strukturen |
| Verbindlichkeit | Bindend ab Inkraftsetzung. Abweichungen nur dokumentiert als Ausnahme (siehe Abschnitt 12) |
| Vorgänger | keiner; entstanden aus Incident 2026-05-11 (NTFS-Cache-Korruption) |
| Verwandte Docs | `HOMELAB_ARCHITECTURE_MASTER_V2.md`, `docs/REPO_MAP.md`, `docs/SERVICE_CATALOG.md`, `docs/RESTORE_MATRIX.md`, `docs/SECRETS_MAP.md`, `docs/DISASTER_RECOVERY.md` |
---
## 1. Zweck
Dieses Dokument definiert die verbindliche Storage-Architektur für den KalliLab-CORE-Homelab-Stack. Es beantwortet:
- Welche physikalischen Disks gibt es, mit welchem Filesystem.
- Welche User-Shares existieren, mit welchen Cache- und Allokations-Settings.
- Wo liegen Container-Daten und in welcher Sub-Struktur.
- Welche Pfade dürfen in Compose-Dateien als Bind-Mount auftauchen, welche nie.
- Welche Backup- und Posture-Check-Pflichten daraus folgen.
Es ist **vor** jeder Storage- oder Compose-Änderung zu lesen. Wenn ein neuer Stack, ein neuer Pfad, eine neue Disk, ein neuer Share gebraucht wird und hier nicht spezifiziert ist, wird dieses Dokument **erst** ergänzt, dann implementiert.
## 2. Leitprinzipien
1. **Filesystem-Semantik ist nicht verhandelbar.** Datenbanken, Container-Persistenz und Array-Daten brauchen Linux-natives Filesystem (XFS, BTRFS, ZFS). NTFS, exFAT, FAT32 sind ausschließlich für Boot-USB und externe Austauschmedien zulässig, niemals für Cache, Array oder Pool.
2. **Recovery > Convenience.** Eine Konvention, die Restore vereinfacht, schlägt jede Konvention, die nur die Erstinstallation vereinfacht.
3. **Posture-Check als First-Class-Concern.** Jede Annahme über den Host-Zustand (FS-Typ, Mount, Permissions) muss automatisiert prüfbar sein. „Wir wissen schon, dass das stimmt" ist keine zulässige Begründung.
4. **GitOps-Konformität.** Alles, was Compose-, Share-, oder Storage-Verhalten beeinflusst, ist im Repo dokumentiert oder versioniert. Was nur im Host lebt, existiert für Recovery nicht.
5. **Pfad-Stabilität.** Pfade in Compose-Bind-Mounts bleiben stabil über Filesystem-Migrationen, Disk-Wechsel und Pool-Umzüge hinweg. Konkret: Container kennen `/mnt/user/...`-Pfade, nie `/mnt/cache/...` oder `/mnt/disk1/...`.
6. **Keine Sammelordner.** Eine Datei hat genau einen logischen Eigentümer (Stack, Share, Nutzkategorie). Mischungen erzeugen Drift und brechen Backup-Excludes.
7. **Bewusste Heterogenität nur mit Begründung.** Wenn ein Stack vom Standard abweicht (z. B. Host-Network, Privileged, Direct-Cache-Mount), ist die Abweichung in Abschnitt 12 dokumentiert mit Begründung und Risiko-Akzeptanz.
## 3. Physikalisches Layout (Soll-Zustand)
| Slot | Device | Filesystem | Größe | Zweck | Status nach Recovery |
|------|--------|------------|-------|-------|----------------------|
| Cache (Pool) | Samsung 970 EVO Plus, NVMe | **XFS** | 2 TB | Appdata, system, domains | Reformat von NTFS auf XFS, Phase 1 |
| Disk1 (Array) | HDD (Modell TBD) | **XFS** | TBD | Nutzdaten, Backups, Services | Migration von NTFS auf XFS, Phase 2 (Folgeprojekt) |
| Parity | HDD (Modell TBD) | — (keine FS) | TBD | Redundanz für Array | Unverändert |
| Boot | USB-Stick | FAT32 | klein | Unraid-OS, Konfiguration | Unverändert, regelmäßig per Flash-Backup gesichert |
| Externe Backup-Platte | Wechselplatte (Modell TBD) | XFS oder ext4 | ~8 TB | Ausgelagertes Backup-Ziel, Recovery-Material | NEU, ersetzt WD MyBookLive |
**TBD-Felder werden nachgetragen** sobald `lsblk -o NAME,SIZE,MODEL,SERIAL,VENDOR /dev/sd?` und `smartctl -i` für jeden Slot einmal ausgeführt wurden. Vorschlag: dieser Detection-Lauf ist Teil der Posture-Check-Erstinstallation (§11) und das Ergebnis wird automatisch in dieses Dokument eingetragen. Kein Blocker für die Inkraftsetzung — die Festsetzung „XFS auf Cache, XFS auf Disk1" steht unabhängig von Modell/Größe.
**Begründung Filesystem-Wahl:**
- **XFS für Cache und Disk1:** Unraid-Standard, robuste fsck, gute Performance für Datenbank-Workloads, niedrige Komplexität, einheitlicher Stack vereinfacht Operations.
- **BTRFS bewusst nicht** für Single-Disk-Cache: Mehrwerte (RAID1, Snapshots) werden ohne zweite NVMe nicht realisiert; zusätzlicher COW-Overhead und Komplexität ohne Gegenwert.
- **ZFS bewusst nicht** für aktuellen Bedarf: höherer RAM-Verbrauch, in der bestehenden Topologie kein Mehrwert; spätere Migration eines dedizierten Pools auf ZFS bleibt offen (siehe Abschnitt 13).
**Eskalationspfad bei zweiter Cache-NVMe:** Migration zu BTRFS-Pool (RAID1) als bewusste Architektur-Entscheidung mit eigenem Migrations-Plan. Bis dahin: Single-XFS.
## 4. Logisches Layout — User-Shares
Verbindliche Share-Definition. Jeder Share hat genau einen primären Datenträger.
| Share | Cache-Setting | Primary Storage | Allocation | Split Level | Zweck |
|-------|---------------|-----------------|------------|-------------|-------|
| `appdata` | **only** | Cache | High Water | 1 | Container-Persistenz, niemals auf Array |
| `system` | **only** | Cache | High Water | — | Docker-Image bzw. Folder-Mode-Verzeichnis, libvirt — bewusst `only`, weil Mover-Migration der Docker-Image-Datei oder von libvirt-State zwischen FS-Typen riskant ist |
| `domains` | **only** | Cache | High Water | 1 | VM-Disk-Images — Performance und Stabilität für produktive VMs (HAOS, hermes-runner). Wenn ältere/seltene VM-Images aufs Array dürfen, bewusst auf `prefer` herabsetzen, dokumentiert pro VM |
| `isos` | yes | Cache → Array | High Water | 2 | VM-Installations-ISOs, optional |
| `services` | no | Disk1 | High Water | 2 | Gitea, Komodo-State, secrets-Pfad — **recovery-kritisch**, siehe Hinweis unter Tabelle |
| `documents` | no | Disk1 | High Water | 2 | Persönliche Dokumente |
| `photos` | no | Disk1 | High Water | 2 | Persönliche Fotos |
| `backups` | no | Disk1 | High Water | 2 | Lokale Borg-Repos, Appdata-Backup-Archive |
| `media` | no | Disk1 | High Water | 2 | Optional, Media-Files |
| `finance` | no | Disk1 | High Water | 2 | Persönlich |
| `projekte` | no | Disk1 | High Water | 2 | Persönlich |
**Erklärung der Cache-Settings:**
- `only`: Daten landen ausschließlich auf Cache, Mover ignoriert sie. Schutz vor Mover-induzierter Daten-Migration zwischen Filesystemen.
- `prefer`: Neue Daten landen auf Cache, Mover schiebt sie bei Cache-Druck auf Array.
- `yes`: Neue Daten landen auf Cache, Mover schiebt sie regelmäßig auf Array (klassisches Cache-Schreibverhalten).
- `no`: Daten umgehen Cache, gehen direkt auf Array.
**Wahl `only` für `appdata`, `system`, `domains`** ist die wichtigste Setting in diesem Dokument. Sie verhindert genau die Klasse von Vorfällen, die im Mai 2026 passiert ist: dass Container-Daten, Docker-Image-State oder VM-Disks unbemerkt zwischen Filesystemen wandern. Wenn der Cache voll wird, ist das ein Kapazitätsproblem, kein Filesystem-Problem — und wird durch zweite NVMe oder Cache-Tuning gelöst, nicht durch Mover-Migration.
**`services` ist recovery-kritisch.** Gitea (operative Source of Truth des GitOps-Stacks) und Komodo-State (Deployment-Runtime) liegen dort. Ohne `services` ist Self-Recovery nicht mehr möglich. Daraus folgt:
- `services` wird vor jedem strukturellen Eingriff am Array (Disk1-Migration Phase 2, Disk-Tausch, Pool-Umzug) **vollständig** auf zweites Medium gesichert
- `services` darf nicht auf einem als instabil bekannten Datenträger leben — Warnung in `posture-check`, Eskalation bei Disk1-FS-Anomalien
- Änderungen an Gitea-Repos, Komodo-Stacks oder secrets-Pfad nur nach erfolgreichem letzten Backup-Check (siehe §11)
- **Mirror-Backup für Gitea-Repo-Inhalte (Operator-Entscheidung 2026-05-15, verbindlich):** zusätzlich zum Standard-Borg-Lauf wird `services/gitea/git/repositories/` per separatem Mirror-Mechanismus auf ein zweites physisches Medium außerhalb Disk1 gesichert, mit Frequenz ≤ 6 h. Konkrete Implementierung (Optionen: `git bundle`-Bundles in separates Repo auf Cache, `rsync` auf externe Platte, separates Borg-Repo mit kürzerem Schedule) wird in `docs/SERVICES_RECOVERY.md` (zu erstellen) detailliert. Begründung: Gitea ist operative Source of Truth des GitOps; Verlust seit letztem Standard-Backup (bis zu 24 h) wäre für Recovery-Pfad unzumutbar.
**Erklärung Allocation-Method:** „High Water" verteilt neue Daten auf der am wenigsten gefüllten Disk bis zu einer Wasserlinie, dann auf die nächste. Praktisch unauffällig bei Single-Array-Disk; wird relevant bei Erweiterung.
**Split Level** bestimmt, wie tief Verzeichnisse über Disks aufgeteilt werden dürfen. Für `appdata` zwingend `1` — ein Stack-Verzeichnis bleibt auf einer Disk, wird nie aufgespalten.
## 5. Appdata-Sub-Struktur
Verbindliches Layout pro Stack:
```
/mnt/user/appdata/<stackname>/
├── config/ # Statische Konfiguration (yaml, conf, env-Dateien)
├── data/ # Live-Datenverzeichnis (DB-Datendir, Container-Persistenz)
├── dumps/ # Pre-Backup-Hooks schreiben hier (pg_dump, mongodump, sqlite .backup)
├── logs/ # Container-Logs, falls nicht via journald gelöst
└── README.md # Pflicht: Kurzbeschreibung, Restore-Zeiger, Sondereigenheiten
```
**Regeln:**
- Ein Verzeichnis pro Stack, kein Mischen mehrerer Stacks
- Stack-Namen sind lowercase, Bindestriche statt Unterstriche (z. B. `mail-archiver`, nicht `Mail_Archiver`)
- `data/` enthält Live-State. **Behandlung pro Stack klassifiziert in `RESTORE_MATRIX.md`:**
- **Reines DB-Datenverzeichnis** (z. B. raw Postgres-`data/`, raw Mongo-`data/`): wird **nicht** direkt gesichert, ist durch `dumps/` abgedeckt
- **Echte Nutzdaten** (z. B. Immich-Uploads, Paperless-Dokumente, Gitea-Repo-Inhalte, Vaultwarden-Attachments, Mealie-Bilder, Grafana-Dashboards/Provisioning): **werden direkt gesichert** oder über expliziten Export-Mechanismus erfasst
- **Mischformen** (z. B. ein Stack mit DB-Files und Nutzdaten im selben `data/`): pro Stack im Detail spezifiziert, mit getrennten Sub-Pfaden wo möglich
- `dumps/` enthält von Pre-Hooks erzeugte konsistente Dumps; **wird immer von Borg gesichert**
- `config/` ist die einzige Quelle der Container-Konfiguration; idealerweise versioniert oder aus Git deploybar
- `README.md` pro Stack: drei Zeilen genügen (was, warum, Restore-Zeiger)
**Ausnahmen, wenn Container das Layout nicht zulassen:** dokumentiert in `docs/SERVICE_CATALOG.md` pro Stack, mit Verweis hier.
## 6. Naming-Konventionen
| Element | Konvention | Beispiel |
|---------|------------|----------|
| Stack-Name | `kebab-case`, lowercase, keine Sonderzeichen | `vaultwarden`, `mail-archiver`, `immich-server` |
| Container-Name | identisch zu Stack-Name (oder `<stack>-<role>`), kebab-case | `postgresql-17`, `immich-postgres`, `komodo-mongo` |
| Volume-Pfad in Compose | `/mnt/user/appdata/<stack>/<sub>` | `/mnt/user/appdata/vaultwarden/data:/data` |
| Netz-Name | `frontend_net`, `backend_net`, oder `<stack>_internal` | `frontend_net`, `immich_internal` |
| Env-Datei | `<stack>.env`, im Komodo-Stack-Workspace, **nicht** im Repo | — |
**Begründung Bindestriche:** vermeiden Verwechslung mit Shell-Variablen (Unterstriche werden in env vars verwendet), passen besser zu Docker-Compose-Konventionen, bleiben URL-safe.
**Migration Bestand → kebab-case (Operator-Entscheidung 2026-05-15):** existierende Stacks mit Unterstrichen oder gemischten Konventionen (`postgresql17`, `immich_postgres`, `komodo-mongo` etc.) werden im Rahmen der Recovery-Phase (Cache-Restore Phase 1, Disk1-Migration Phase 2) auf kebab-case migriert. Pro Stack: alter Name → neuer Name in `docs/RESTORE_MATRIX.md` dokumentiert. Container-Renames erfolgen sauber per Compose-Down → Rename → Compose-Up mit neuer Identität, **nicht** im laufenden Betrieb. Netzwerk-Referenzen, Healthchecks und Inter-Stack-Abhängigkeiten werden im selben Schritt mit angepasst. Nicht-migrierte Stacks am Ende der Recovery-Phase werden in §20 als bewusste Ausnahme dokumentiert oder auf einen Folge-Termin verschoben.
## 7. Permissions-Modell
| Anwendungsfall | UID:GID | Begründung |
|----------------|---------|------------|
| Standard-Files in `appdata/` | `99:100` (`nobody:users`) | Unraid-Standard, von shfs/Mover sauber behandelt |
| Container-spezifischer User | individuell, dokumentiert | manche Images erwarten zwingend `1000:1000` o. ä. |
| `secrets/`-Verzeichnis | `0:0`, mode `0700` oder `0750` | Schutz vor versehentlichem Read |
| `logs/` | `99:100`, mode `0755` | Lesbar für Debugging, nicht weltschreibbar |
| `dumps/` | `99:100`, mode `0750` | Backup-Hook schreibt, Borg liest |
**Regel:** Permission-Setzung beim Stack-Restore ist explizit per Skript oder Init-Container, nicht „erstmal `chown -R root:root` und gucken was kaputtgeht". Dokumentiert pro Stack.
## 8. Backup-Architektur
### 8.0 Aktueller Ist-Zustand vs. Ziel-Zustand
**Operator-Entscheidung 2026-05-15:** Backrest wird abgeschaltet. **Borg ist die alleinige Backup-Technologie.** Restic-Repos werden nicht weiterentwickelt; vorhandene Restic-Daten verbleiben als historisches Material bis zur expliziten Entsorgung.
**Ist-Zustand zum Zeitpunkt der Inkraftsetzung:**
- Borg via Hetzner Storagebox: produktiv, im Vorfall 2026-05-11 als Restore-Quelle verifiziert
- Backrest/restic: **wird abgeschaltet** — Container nicht mehr starten, Repo-Daten archivieren oder löschen, Stack-Eintrag aus Compose entfernen
- Appdata-Backup-Plugin (CIFS auf WD MyBookLive): **abgeschaltet, Ziel komplett aus Setup entfernt**
- Lokales Borg-Repo auf `/mnt/user/backups/borg/`: einzurichten falls noch nicht vorhanden, als zweites Borg-Ziel neben Hetzner
**Ziel-Zustand (was dieses Dokument definiert):**
- Borg ist die einzige produktive Backup-Technologie (lokal + remote)
- Backup-Pfade, Pre-Hooks und Verifikation einheitlich über Borg
- Migrationspfad Backrest-Abschaltung pro Stack in `docs/RESTORE_MATRIX.md`
Dieses Dokument definiert die Zielarchitektur. Abweichungen zwischen Ist und Soll sind dokumentiert in `docs/RESTORE_MATRIX.md`.
### 8.1 Backup-Ziele
| Ziel | Typ | Zweck | Retention |
|------|-----|-------|-----------|
| `/mnt/user/backups/borg/` (lokal) | Borg-Repo auf Disk1 | Schneller lokaler Restore | 30 Tage täglich, 12 Monate monatlich |
| Hetzner Storagebox | Borg-Repo via SSH | Off-Site, Disaster Recovery | 90 Tage täglich, 24 Monate monatlich |
| Externe Wechselplatte | Cold Storage, manuell | Air-Gap, Recovery-Material | rotiert manuell, kein festes Schema |
**WD MyBookLive ist explizit kein Backup-Ziel mehr.** Eintrag in `docs/SECRETS_MAP.md` und allen Backup-Konfigs entfernt.
### 8.2 Backup-Inhalt
**Pflicht-Backup-Scope (Borg, beide Repos):**
- `/mnt/user/appdata/*/config/`
- `/mnt/user/appdata/*/dumps/`
- `/mnt/user/appdata/*/README.md`
- `/mnt/user/appdata/*/data/` für Stacks mit Nutzdaten in `data/` (siehe §5 und Klassifikation in `RESTORE_MATRIX.md`)
- `/mnt/user/services/`
- `/boot/config/` (Unraid-Konfiguration)
- **persönliche Daten vollständig im Scope** (Operator-Entscheidung 2026-05-15):
- `/mnt/user/documents/`
- `/mnt/user/photos/`
- `/mnt/user/finance/`
- `/mnt/user/projekte/`
- `/mnt/user/media/` (falls behalten)
Borg dedupliziert über Läufe, der erste Vollbackup ist groß, Folge-Backups inkrementell. Retention nach §8.1.
**Pflicht-Excludes (mit Vorsicht — siehe §5):**
- `**/data/` innerhalb `appdata/*/` **nur dann**, wenn `data/` ausschließlich rohes DB-Datenverzeichnis ist (durch `dumps/` abgedeckt). Stacks mit echten Nutzdaten in `data/` (Immich, Paperless, Gitea, Vaultwarden, Mealie, Grafana etc.) sind aus diesem Exclude **explizit ausgenommen** — pro Stack klassifiziert in `docs/RESTORE_MATRIX.md`. Unklassifizierte Stacks gelten als „nicht ausschließbar" — lieber zuviel sichern als versehentlich zu wenig.
- `**/cache/`, `**/tmp/`, `**/lost+found/` (jeweils generisch unbedenklich)
- Container-Image-Layer (`/var/lib/docker/`)
- VM-Disk-Images (`/mnt/user/domains/`) außer auf Operator-Entscheidung pro VM
### 8.3 Pre-Backup-Hooks pro DB-Stack
Verbindlich. Jeder Stack mit eigener DB hat einen Pre-Hook, der einen konsistenten Dump nach `appdata/<stack>/dumps/` schreibt:
| Stack-Typ | Befehl | Ziel |
|-----------|--------|------|
| Postgres | `pg_dump -Fc` oder `pg_dumpall --globals-only` | `appdata/<stack>/dumps/<dbname>.dump` |
| MariaDB/MySQL | `mariadb-dump --single-transaction` | `appdata/<stack>/dumps/<dbname>.sql` |
| MongoDB | `mongodump --archive=...` | `appdata/<stack>/dumps/mongo.archive.gz` |
| SQLite (Vaultwarden, Gitea) | `sqlite3 db .backup target.db` | `appdata/<stack>/dumps/<dbname>.sqlite` |
| Redis | `redis-cli BGSAVE` plus Kopie der `dump.rdb` | `appdata/<stack>/dumps/dump.rdb` |
**Dumps sind nur dann wertvoll, wenn sie regelmäßig gegen Restore-Test verifiziert werden.** Siehe Abschnitt 11.
### 8.4 Backup-Verifikation
| Frequenz | Prüfung | Pass-Kriterium |
|----------|---------|----------------|
| Pro Backup-Lauf | Exit-Code, Dauer im erwarteten Korridor, Archivgröße im erwarteten Korridor | alle drei grün, sonst Alarm |
| Wöchentlich | `borg check --repository-only` auf beiden Repos | fehlerfrei |
| Monatlich | Probe-Restore eines zufällig ausgewählten Stacks aus Hetzner-Repo in Wegwerf-Pfad | restored Files lesbar, DB-Dump per `pg_restore --list` lesbar |
| Quartalsweise | Voll-Restore-Drill einer kompletten App-Klasse (z. B. Gitea allein) auf Test-Pfad | App startet, Login funktioniert |
Backup-Verifikations-Ergebnisse landen in `/mnt/user/services/backup-verify/` als Log mit Zeitstempel.
## 9. Mover-Policy
- Mover läuft nicht auf einem Schedule, der parallel zu Backup-Jobs liegt
- Mover wird **niemals** für Shares mit `cache: only` aktiv
- Mover wird vor planmäßigen Reboots manuell ausgelöst und abgewartet
- Mover-Logs werden vom Posture-Check auf Anomalien geprüft
## 10. Network-Bezug zu Storage
Reine Verweis-Sektion. Authoritative Definition in `HOMELAB_ARCHITECTURE_MASTER_V2.md`.
- Datenbanken, die Storage-intensiv sind, hängen ausschließlich an `backend_net` (`internal: true`), niemals an `frontend_net`
- Backup-Container hängen entweder an `backend_net` (für DB-Connect) oder eigenem internen Netz, nicht an `frontend_net`
- Es gibt keine Storage-Pfade, die über `frontend_net`-Container exponiert werden
## 11. Posture-Check (Pflicht-Audit)
Automatisierter Check, der mindestens täglich läuft (z. B. via User-Script oder Cron im posture-check-Stack), und bei jedem Fail einen Alarm produziert.
**Zusätzlich zwingend ausgelöst:**
- **Bei jedem Boot** des Hosts (Unraid User-Script `at start`, oder systemd-äquivalent) — fängt sofort ab, wenn nach Reboot ein Mount falsch ist
- **Vor jedem Backup-Lauf** als Pre-Hook — wenn Posture-Check fehlschlägt, **wird das Backup abgebrochen und alarmiert**, statt fragwürdige Daten zu sichern und so die Backup-Historie zu kontaminieren
- **Nach jedem Mover-Lauf** als Post-Hook — verifiziert, dass Mover keine `cache: only`-Shares angefasst hat
- **Vor jeder strukturellen Änderung** (Disk-Tausch, Pool-Umzug, Format-Aktion) manuell — Soll-Ist-Abgleich vor destruktiven Aktionen
**Alarmziel (Operator-Entscheidung 2026-05-15): ntfy.** Selbst gehosteter ntfy-Server oder ntfy.sh, Topic-Konvention `kallilab-<severity>` (z. B. `kallilab-critical`, `kallilab-warning`). Push-Empfänger sind die Mobil-Geräte des Operators. Optional als Folge-Erweiterung: E-Mail-Fallback über mail-archiver-Stack als persistente Trail für historische Auswertung — nicht jetzt entscheiden, kann später dazukommen.
**Pflichtprüfungen:**
| Check | Erwartung | Bei Fail |
|-------|-----------|----------|
| `findmnt -no FSTYPE /mnt/cache` | `xfs` | Sofortalarm, kritisch |
| `findmnt -no FSTYPE /mnt/disk1` | `xfs` (nach Phase 2) | Sofortalarm, kritisch |
| `mount` enthält keinen `ntfs3`- oder `fuseblk`-Eintrag auf Cache/Array | wahr | Sofortalarm |
| `nvme smart-log /dev/nvme0n1` Critical Warning | `0x00` | Sofortalarm |
| `nvme smart-log` Media Errors | `0` oder stabil zur Vorwoche | Warnung |
| D-State-Prozesse > 60s | keine | Warnung, ab 5 Min Alarm |
| iowait über 5-Min-Mittel | < 30 % | Warnung ab 50 %, Alarm ab 80 % |
| Letztes erfolgreiches Borg-Archiv (lokal) | < 26 h alt | Warnung ab 30 h, Alarm ab 48 h |
| Letztes erfolgreiches Borg-Archiv (Hetzner) | < 26 h alt | Warnung ab 30 h, Alarm ab 48 h |
| Erwartete Mindestgröße pro Borg-Archiv | matcht Profil pro Stack | Warnung |
| CIFS/NFS-Mount-Liveness (für jeden konfigurierten Remote-Mount) | `stat` mit 10s-Timeout erfolgreich | Sofortalarm |
| Anzahl laufender Container | matcht Soll aus Repo | Warnung |
**Implementierung:** Skript unter `services/posture-check/posture_check.sh`, ausgegeben als JSON, konsumiert von Notifier (Slack, ntfy, E-Mail — Operator-Entscheidung).
## 12. Hard Rules — Constitution
Diese Regeln sind nicht optional. Verstoß ist Incident, kein Feature-Request.
1. **Kein NTFS, exFAT, FAT32 auf Cache, Pool, Array.** Nur XFS, BTRFS, ZFS.
2. **Keine Compose-Bind-Mounts auf `/mnt/cache/...` oder `/mnt/disk1/...`.** Immer `/mnt/user/...`.
3. **Keine Container schreibt nach `/mnt/disks/...` (Unassigned Devices) im Dauerbetrieb.**
4. **Keine `latest`-Image-Tags in Production-Compose.** Versionspin oder bewusster `:stable`/`:lts`-Alias.
5. **Keine Secrets im Repo.** Niemals.
6. **Kein Backup-Ziel über CIFS mit Hard-Mount ohne Liveness-Check.**
7. **Keine produktive Stack-Änderung ohne Compose-Commit im Repo.**
8. **Keine Disk- oder Pool-Änderung ohne Update dieses Dokuments im selben Commit.**
9. **Kein neuer Stack ohne Eintrag in `STORAGE_LAYOUT.md` (Share/Pfad), `SERVICE_CATALOG.md` (Funktion), `RESTORE_MATRIX.md` (Restore-Pfad).**
10. **Kein Pre-Backup-Hook, der DBs nicht konsistent dumped, für Stacks mit eigener DB.**
11. **Kein produktiver Stack ohne dokumentierten Restore-Pfad in `docs/RESTORE_MATRIX.md`.** Idealerweise mit dokumentiertem Restore-Test (≤ 90 Tage alt); bei fehlendem Test mindestens schriftliche Restore-Schritte und Backup-Quelle. Stacks ohne diesen Eintrag laufen nicht produktiv — entweder dokumentieren oder abschalten.
12. **Kein Backup-Lauf ohne vorgeschalteten Posture-Check (siehe §11).** Backup auf kompromittiertem Filesystem überschreibt unter Umständen den letzten guten Stand und kontaminiert die Backup-Historie.
## 13. Soft Rules — Konventionen
Erwartet, aber begründbare Abweichungen sind dokumentiert.
- Stack-Verzeichnisse werden mit der Konvention aus Abschnitt 5 angelegt
- Ein Stack hat einen `README.md` in seinem `appdata/`-Verzeichnis
- Image-Tags werden quartalsweise auf Updates geprüft, dokumentiert in einem Update-Log
- Container ohne klare Eigentümerschaft werden quartalsweise reviewed (rauswerfen oder in Doku aufnehmen)
- Neue Shares werden grundsätzlich mit Cache-Setting `no` angelegt, Promotion auf `prefer`/`only` ist bewusste Entscheidung
- Compose-Dateien sind kommentiert, wenn die Konfiguration nicht selbsterklärend ist
## 14. Anti-Patterns mit Begründung
| Anti-Pattern | Warum Verboten |
|--------------|----------------|
| Direkter `/mnt/cache/X`-Bind-Mount in Compose | Pfad verschwindet, wenn Share-Setting auf Array migriert wird; bricht beim ersten Mover-Lauf |
| `chown -R 1000:1000 /mnt/user/appdata` blanket | Bricht alle Stacks, die andere UIDs erwarten; bei Mover-Lauf werden Permissions ggf. überschrieben |
| Backup direkt von Live-DB-Datendir | Inkonsistent unter Last; WAL-Divergenz nach Restore möglich |
| `latest`-Tags in Production | Reproduzierbarkeit weg; Rollback nur per Glück möglich |
| Mehrere Stacks im selben Appdata-Verzeichnis | Backup-Excludes greifen falsch; Restore betrifft Nachbar-Stack |
| Cache-Filesystem ohne automatisierten Posture-Check | Genau der Vorfall vom 2026-05-11 |
| Hard-mounted CIFS auf wackelige Geräte | D-State-Prozesse können den ganzen Host blockieren |
| Secret in Compose-Env (statt `env_file`) | Secret im Repo lesbar; bei `git log -p` für immer drin |
| Stack ohne dokumentierten Restore-Pfad | Bei Recovery muss improvisiert werden; das war der Auslöser dieses Dokuments |
## 15. Migrations- und Wachstumspfade
### 15.1 NTFS-zu-XFS-Migration (Cache, Phase 1)
Behandelt in `docs/DISASTER_RECOVERY.md`, Sektion „Cache Recovery 2026-05".
### 15.2 NTFS-zu-XFS-Migration (Disk1, Phase 2)
Folgeprojekt nach mindestens 7 Tagen stabilem Cache-Betrieb. Eigener Plan in `docs/DISASTER_RECOVERY.md`. Grobschritte:
1. Selektive Sicherung aller Disk1-Inhalte auf zweite Disk oder Hetzner
2. Hash-Verifikation der Sicherung
3. Disk1 entfernen aus Array (oder leer, wenn Daten temporär auf zweiter Disk)
4. Disk1 als XFS in Unraid-GUI neu formatieren
5. Daten zurückspielen
6. Parity neu bauen
7. Posture-Check grün
### 15.3 Erweiterung um zweite Cache-NVMe
Trigger: Cache-Auslastung > 70 %, oder Wunsch nach RAID1 für Appdata.
Pfad: BTRFS-Pool aus zwei NVMe (RAID1) als Ersatz für Single-XFS-Cache. Migration über Pool-Wechsel mit zwischengeschalteter Image-Sicherung. Eigenes Migrations-Dokument vor Beginn.
### 15.4 Erweiterung um zweite Array-Disk
Trigger: Disk1 > 80 % voll, oder Performance-Bedarf.
Pfad: zweite Daten-Disk dem Array hinzufügen, Allocation-Method überprüfen, Split-Level pro Share validieren. Parity-Disk muss ≥ größte Daten-Disk bleiben.
### 15.5 Multi-Host (Hermes-Skalierung)
Wenn Hermes-Worker auf weiteren Hosts skaliert: dieser Storage-Layout-Plan gilt zunächst nur für `Kallilabcore`. Weitere Hosts brauchen eigenes Storage-Layout-Dokument. Gemeinsamer Storage (NFS, iSCSI, S3-API) ist ein eigener Architektur-Schritt mit eigenem Dokument.
## 16. Glossar
| Begriff | Bedeutung |
|---------|-----------|
| **Cache (Pool)** | Schneller Pool (NVMe), nicht Teil des Arrays, ohne Parity-Schutz, für Performance-kritische Daten |
| **Array** | Klassische Unraid-Daten-Disks plus Parity, paritätsgeschützt, langsamer |
| **shfs** | Unraid-User-Share-FUSE-Filesystem; vereinigt Cache und Array unter `/mnt/user/` |
| **Mover** | Unraid-Service, der Daten zwischen Cache und Array gemäß Cache-Setting verschiebt |
| **Cache-Setting** | Pro Share: `only`, `prefer`, `yes`, `no` — steuert Mover-Verhalten |
| **Allocation Method** | High Water / Most Free / Fill Up — wie Daten auf Array-Disks verteilt werden |
| **Split Level** | Maximale Verzeichnistiefe, in der Unraid Inhalte über Disks aufteilen darf |
| **Pre-Backup-Hook** | Skript, das vor jedem Backup einen konsistenten DB-Dump erzeugt |
| **Posture-Check** | Automatisierter Audit, der Host-Realität gegen Soll-Zustand prüft |
| **Constitution** | Hard Rules in Abschnitt 12, nicht verhandelbar |
## 17. Referenzen
- `HOMELAB_ARCHITECTURE_MASTER_V2.md` — Gesamtarchitektur, Netze, Traefik, GitOps
- `docs/REPO_MAP.md` — Repo-Struktur, wo welcher Stack lebt
- `docs/SERVICE_CATALOG.md` — Pro Stack: Funktion, Abhängigkeiten, Eigenheiten
- `docs/RESTORE_MATRIX.md` — Pro Stack: Restore-Quelle und -Verfahren
- `docs/SECRETS_MAP.md` — Pro Secret: Speicherort, Rotation, Recovery
- `docs/DISASTER_RECOVERY.md` — Konkrete Recovery-Pläne, inkl. NTFS-Migration
- `docs/GITOPS_DRIFT_RUNBOOK.md` — Drift-Erkennung und -Behebung
- `docs/AI_CONTEXT.md` — Kontext für AI-Assistenten
## 18. Changelog
| Version | Datum | Änderung | Autor |
|---------|-------|----------|-------|
| 1.0 (Draft) | 2026-05-15 | Initialfassung nach Incident 2026-05-11. Ursprung: NTFS-Cache-Korruption, fehlende Posture-Checks, ungeplante Backup-Strategie. | Operator + AI-Assistenten |
| 1.1 (Draft) | 2026-05-15 | Operator-Review-Feedback eingearbeitet: `system`/`domains` auf `only`, `services` als recovery-kritisch markiert, `data/`-Behandlung pro Stack klassifiziert (statt blanket Exclude), Backup-Tooling Ist/Soll explizit getrennt, Posture-Check zusätzlich bei Boot/vor Backup/nach Mover, Hard Rules 11+12 ergänzt (Restore-Pfad-Pflicht, Posture-vor-Backup), Alarmziel-Optionen benannt, Review-Items in eigene Sektion §20 verschoben. | Operator + AI-Assistenten |
| 1.2 (Draft) | 2026-05-15 | Operator-Entscheidungen #3, #4, #6, #9, #11 eingearbeitet: Backrest abgeschaltet (Borg alleinige Backup-Technologie), persönliche Daten vollständig im Pflicht-Backup-Scope, ntfy als Alarmziel verbindlich, kebab-case-Migration im Rahmen der Recovery-Phase, Mirror-Backup für Gitea-Repo-Inhalte als verbindliche Spec (Implementierung in `SERVICES_RECOVERY.md` zu detaillieren). Offen: Items #1, #2, #5, #7, #8, #10. | Operator + AI-Assistenten |
| 1.3 (Draft) | 2026-05-15 | Operator-Entscheidungen #1, #7, #8 eingearbeitet: Disk-Größen/-Modelle als Deferred via Posture-Check-Detection (kein Blocker), optionale Stacks (Filebrowser, code-server, Speedtest, Scrutiny, Uptime-Kuma) bleiben im Layout und sind produktiv, Network-Verweis auf MASTER_V2 bestätigt. Damit alle akuten Items entschieden. Verbleibend: Items #2, #5, #10 (Retention, Schwellen-Kalibrierung, RESTORE_MATRIX-Klassifikation) — alle als Folge-Aufgaben über Inkraftsetzung hinaus, kein Commit-Blocker. | Operator + AI-Assistenten |
## 19. Inkraftsetzung
Dieses Dokument tritt in Kraft mit dem Commit der finalen Fassung in `master`-Branch des Repos `homelab-infra`. Ab Inkraftsetzung gelten alle Hard Rules; Soft Rules werden im Rahmen der laufenden Recovery-Arbeit etabliert; Posture-Check muss innerhalb von 14 Tagen nach Inkraftsetzung produktiv laufen.
Erste Audit-Review dieses Dokuments: spätestens 90 Tage nach Inkraftsetzung. Danach jährlich oder bei jeder strukturellen Änderung des Storage-Layouts.
## 20. Open Review Items (vor finalem Commit zu entscheiden)
Diese Sektion dokumentiert offene Operator-Entscheidungen und Lücken. **Vor Statuswechsel von Draft auf Active ist jeder Punkt entweder eingearbeitet oder bewusst als „bleibt offen" mit Verweis auf Folge-Issue/-Doc markiert.**
| Nr. | Item | Status | Verantwortung |
|-----|------|--------|---------------|
| 1 | Disk-Größen und Modelle in §3 (Disk1, Parity, externe Backup-Platte) | **DEFERRED 2026-05-15** — wird automatisch via Posture-Check-Detection-Lauf ergänzt; kein Blocker für Inkraftsetzung | Operator + Posture-Check |
| 2 | Retention-Werte in §8.1 (Borg-Repos lokal/remote) — abhängig von tatsächlicher Storage-Kapazität | Vorschlag steht, anzupassen | Operator |
| 3 | Backup-Tooling: Backrest abschalten, Borg alleinige Backup-Technologie | **ENTSCHIEDEN 2026-05-15** | erledigt (siehe §8.0) |
| 4 | Backup-Scope für persönliche Daten: `documents`, `photos`, `finance`, `projekte` (und `media` falls behalten) **vollständig** im Pflicht-Scope | **ENTSCHIEDEN 2026-05-15** | erledigt (siehe §8.2) |
| 5 | Posture-Check-Schwellen in §11 — Vorschlag konservativ, nach erstem Monitoring kalibrieren | Vorschlag steht | Operator nach 30 Tagen |
| 6 | Alarmziel: ntfy als primärer Push-Kanal, Mail-Fallback als Folge-Erweiterung optional | **ENTSCHIEDEN 2026-05-15** | erledigt (siehe §11) |
| 7 | Optionale Stacks (Filebrowser, code-server, Speedtest, Scrutiny, Uptime-Kuma) — bleiben im Layout, sind produktiv im Scope, folgen den Standard-Konventionen aus §5 und Backup-Pflichten aus §8.2 | **ENTSCHIEDEN 2026-05-15** | erledigt |
| 8 | Verweis auf `HOMELAB_ARCHITECTURE_MASTER_V2.md` für Network-Architektur (§10) — Net-Architektur steht dort authoritativ, Verweis ist ausreichend | **ENTSCHIEDEN 2026-05-15** | erledigt (siehe §10) |
| 9 | Naming-Konvention: kebab-case durchziehen, Migration im Rahmen der Recovery-Phase | **ENTSCHIEDEN 2026-05-15** | erledigt (siehe §6); pro Stack in RESTORE_MATRIX.md zu dokumentieren |
| 10 | Pro-Stack-Klassifizierung in `RESTORE_MATRIX.md` (DB-Typ, Nutzdaten in `data/`, Dump-Verfahren, letzter Restore-Test, kebab-case-Migrationsname) — als Folge-Aufgabe aus Hard Rule §12.11 | Folge-Aufgabe | Operator + Recovery-Phase |
| 11 | Mirror-Backup für `services/gitea/git/repositories/` auf zweites Medium, ≤ 6 h Frequenz, konkrete Implementierung in `docs/SERVICES_RECOVERY.md` zu erstellen | **ENTSCHIEDEN 2026-05-15**, Implementierungs-Doc offen | Operator + Folge-Doc |
Wenn alle 11 Punkte bearbeitet sind und der Operator die Datei reviewed hat, wird sie als `docs/STORAGE_LAYOUT.md` (ohne `.draft`) committed und Status auf `Active` gesetzt.
+103
View File
@@ -0,0 +1,103 @@
# Post-Install: Als Erstes Codex wieder startklar machen
Ziel: Nach der frischen Windows-Installation zuerst wieder mit Codex/ChatGPT weiterarbeiten koennen, bevor der restliche Wiederaufbau startet.
## 1. Internet herstellen
1. Windows starten.
2. LAN/WLAN verbinden.
3. Falls kein Internet vorhanden ist:
- externe Backup-HDD anschliessen
- Treiber aus `H:\Windows-Neuaufsetzen-Backup\13_Treiber_Windows` installieren
- besonders LAN/WLAN/Chipsatz pruefen
## 2. Browser starten
1. Microsoft Edge oeffnen.
2. Bei Microsoft/ChatGPT/Codex anmelden, je nachdem welche Variante genutzt wird.
3. Diese Datei auf H: oeffnen:
```text
H:\Windows-Neuaufsetzen-Backup\POSTINSTALL_ERSTES_ZIEL_CODEX.md
```
## 3. Basiswerkzeuge installieren
PowerShell als normaler Benutzer oeffnen.
```powershell
winget install --exact --id Git.Git --source winget --accept-package-agreements --accept-source-agreements
winget install --exact --id Microsoft.VisualStudioCode --source winget --accept-package-agreements --accept-source-agreements
winget install --exact --id OpenJS.NodeJS.LTS --source winget --accept-package-agreements --accept-source-agreements
```
Optional danach UniGetUI:
```powershell
winget install --exact --id Devolutions.UniGetUI --source winget --accept-package-agreements --accept-source-agreements
```
## 4. SSH und Git-Konfiguration zurueckholen
Backup-HDD muss angeschlossen sein.
```powershell
New-Item -ItemType Directory -Force -Path "$env:USERPROFILE\.ssh" | Out-Null
Copy-Item -Path "H:\Windows-Neuaufsetzen-Backup\09_Programme_Settings_Lizenzen\ssh\*" -Destination "$env:USERPROFILE\.ssh" -Force
Copy-Item -Path "H:\Windows-Neuaufsetzen-Backup\09_Programme_Settings_Lizenzen\git\.gitconfig" -Destination "$env:USERPROFILE\.gitconfig" -Force
```
SSH-Key-Rechte pruefen:
```powershell
ssh -T git@github.com
```
Falls Gitea genutzt wird, stattdessen oder zusaetzlich den Gitea-Host testen.
## 5. Homelab-Repo wieder verfuegbar machen
Wenn `G:\Gitea_Clone\homelab-infra` noch existiert:
```powershell
cd /d G:\Gitea_Clone\homelab-infra
git status
```
Falls das Repo neu geklont werden muss:
```powershell
New-Item -ItemType Directory -Force -Path G:\Gitea_Clone | Out-Null
cd /d G:\Gitea_Clone
git clone <DEIN_GITEA_ODER_GITHUB_REPO_URL> homelab-infra
cd homelab-infra
git status
```
## 6. Codex-Kontext wieder aufnehmen
Wichtige Dateien:
```text
H:\Windows-Neuaufsetzen-Backup\12_Exportierte_Listen\installierte_programme_lesbar.md
H:\Windows-Neuaufsetzen-Backup\12_Exportierte_Listen\kritische_programme_lizenz_check.md
H:\Windows-Neuaufsetzen-Backup\09_Programme_Settings_Lizenzen\keys_exporte\banking4_license_private.txt
G:\Gitea_Clone\homelab-infra\docs\windows-neuaufsetzen-masterplan.md
```
Dann Codex/ChatGPT sagen:
```text
Windows ist frisch installiert. Bitte hilf mir mit dem Post-Install-Wiederaufbau anhand von H:\Windows-Neuaufsetzen-Backup und dem Masterplan.
```
## 7. Danach erst Programme wiederherstellen
Reihenfolge:
1. Banking4 installieren und Lizenz aus `banking4_license_private.txt` nutzen.
2. Banking4-Datentresor aus `H:\Windows-Neuaufsetzen-Backup\07_Banking_Finanzen\Banking4_Datentresor_explizit` oeffnen.
3. Microsoft 365 ueber Microsoft-Konto installieren.
4. WISO Steuer installieren und Steuerdateien aus `WISO_Steuer_Dokumente` pruefen.
5. Restliche Programme mit UniGetUI/WinGet/Installern wieder aufbauen.
+550
View File
@@ -0,0 +1,550 @@
# Windows neu aufsetzen: Masterplan ohne Datenverlust
Stand: 2026-05-07
Ziel: Windows sauber neu installieren, die Datenträgerstruktur bereinigen und wichtige Daten sicher erhalten.
Grundregel: Vor dem Löschen, Formatieren oder Neuinstallieren müssen mindestens zwei geprüfte Kopien der wichtigen Daten existieren.
## Aktueller Arbeitsstand
Stand: 2026-05-07, 15:00 Uhr
Erledigt:
- Backup-Ziel `H:\Windows-Neuaufsetzen-Backup` auf externer 8-TB-HDD erstellt.
- Inventarlisten exportiert nach `H:\Windows-Neuaufsetzen-Backup\12_Exportierte_Listen`.
- Installierte Programme inventarisiert: 161 Eintraege.
- Aktuelle Benutzerordner von `C:\Users\michi` gesichert: Desktop, Documents, Pictures, Videos, Downloads, Music.
- `C:\Users\michi\.ssh` und `C:\Users\michi\.gitconfig` gesichert.
- Alte Standardordner aus `D:\Users\Baerchen` gesichert, soweit vorhanden.
- Persoenliche/auffaellige Ordner von `F:` gesichert: `BMW Leasing`, `Marina Handy 2025`, `Marina Handy Backup`.
- Relevante Ordner von `G:` gesichert: `Gitea_Clone`, `open-webui`, `Treiber`.
- WSL-Distributionen exportiert: `Ubuntu.tar`, `docker-desktop.tar`.
- Browserprofile gesichert: Chrome und Edge.
- Kritische Programmdaten zusaetzlich gesichert:
- Banking4/Subsembly: `C:\Users\michi\AppData\Local\Subsembly`
- WISO/Buhl: `C:\Users\michi\AppData\Local\Buhl`, `C:\Users\michi\AppData\Local\Buhl Data Service GmbH`, `C:\ProgramData\Buhl Data Service GmbH`
- WISO-Steuerdateien: `C:\Users\michi\Documents\steuer`
- Banking-Exporte vom Desktop: `C:\Users\michi\Desktop\Banking`
- Registry-Exports fuer Subsembly und Microsoft Office erstellt; Buhl-Registry-Suchlisten erstellt.
- Banking4-Lizenzdaten separat gesichert: `H:\Windows-Neuaufsetzen-Backup\09_Programme_Settings_Lizenzen\keys_exporte\banking4_license_private.txt`.
- Aktueller Banking4-Datentresor separat gesichert: `H:\Windows-Neuaufsetzen-Backup\07_Banking_Finanzen\Banking4_Datentresor_explizit\Mein Datentresor.sub`.
- Office-Aktivierungsstatus exportiert: lokal als Microsoft 365/Office16 O365 Home Premium Grace/Notifications sichtbar, daher Microsoft-Konto/Abonnement manuell pruefen.
- Lesbare Programmlisten erstellt:
- `installierte_programme_lesbar.md`
- `kritische_programme_lizenz_check.md`
- UniGetUI/Keyfinder-Empfehlungen dokumentiert: `keyfinder_tools_recommendation.md`.
- Robocopy-Summenzeilen geprueft: keine Kopierfehler in den bekannten Backup-Jobs.
- Verifikationslisten erstellt:
- `backup_verification_known_data.csv`
- `backup_verification_browser_profiles.csv`
Noch offen:
- Manuelle Screenshots in `H:\Windows-Neuaufsetzen-Backup\14_Screenshots` ablegen.
- BitLocker-Status mit Adminrechten pruefen.
- Passwortmanager, 2FA-Recovery-Codes und Browser-Sync manuell pruefen.
- Banking4-Speicherort explizit pruefen.
- Banking4 im Programm selbst oeffnen und aktuellen Datentresor/Backup-Export bestaetigen. Der Key und der Datentresor sind bereits lokal auf H: gesichert.
- WISO Steuer 2026 oeffnen und Lizenz/Buhl-Konto sowie Speicherorte der Steuerdateien bestaetigen.
- Microsoft-Konto fuer M365 pruefen: Office-Webkonto/Abonnement, Installationsrecht, OneDrive-Sync.
- Optional Keyfinder-Lauf durchfuehren und Ergebnisse lokal auf H: speichern.
- `G:\Ollama` bewusst entscheiden: nicht gesichert, ca. 40,9 GB lokale Modell-/Cache-Daten.
- D:, F: und G: vor dem spaeteren Loeschen noch einmal in Ruhe final bestaetigen.
## Zielentscheidung: Neues Windows auf Datentraeger 0
Entscheidung vom 2026-05-07: Das neue Windows soll auf `Datentraeger 0` installiert werden.
Aktueller Zustand laut Datentraegerverwaltung:
| Datentraeger | Aktuelles Laufwerk | Groesse | Inhalt/Zweck |
|---|---:|---:|---|
| Datentraeger 0 | D: | ca. 167 GB | Alte Windows SSD |
| Datentraeger 1 | E: | ca. 167 GB | Blizzard Games |
| Datentraeger 2 | C: und F: | ca. 931 GB | aktuelles Windows + 980SSD-Partition |
| Datentraeger 3 | G: | ca. 931 GB | M2 SSD / Daten |
| Datentraeger 4 | H: | ca. 7,45 TB | externe Backup-HDD |
Bewertung:
- Machbar, wenn `Datentraeger 0` als reines Windows-/Programme-Laufwerk genutzt wird.
- Nicht ideal fuer sehr viele Programme/Games, weil nur ca. 167 GB vorhanden sind.
- Vorteil: Die aktuelle Windows-SSD auf `Datentraeger 2` bleibt waehrend der Migration zunaechst erhalten.
- Wichtig: Bei der Installation duerfen ausschliesslich Partitionen auf `Datentraeger 0` geloescht werden.
Empfohlenes Installationsverhalten:
1. Externe Backup-HDD `H:` vor der Windows-Installation abziehen.
2. Wenn praktisch moeglich: andere interne Datentraeger fuer die Installation abziehen oder im UEFI deaktivieren.
3. Im Windows-Setup `Benutzerdefiniert` waehlen.
4. `Datentraeger 0` anhand der Groesse ca. 167 GB identifizieren.
5. Nur auf `Datentraeger 0` alle Partitionen loeschen:
- 499 MB Wiederherstellung
- 100 MB nicht zugeordnet bleibt egal
- D: Alte Windows SSD
- 640 MB Wiederherstellung
6. Den dadurch komplett nicht zugeordneten Speicher auf `Datentraeger 0` auswaehlen.
7. Windows installieren lassen.
Nicht loeschen:
- `Datentraeger 1` / E: Blizzard Games
- `Datentraeger 2` / C: und F:
- `Datentraeger 3` / G:
- `Datentraeger 4` / H:
Nach der Installation:
- Bootreihenfolge im UEFI auf die neue Windows-Installation auf `Datentraeger 0` setzen.
- Altes Windows auf `Datentraeger 2` erst loeschen, wenn das neue System mehrere Tage stabil laeuft.
## UniGetUI fuer den Wiederaufbau
UniGetUI ist fuer den Wiederaufbau sinnvoll, aber nicht fuer Lizenz-Keys.
Nutzen:
- Programme ueber WinGet/Scoop/Chocolatey/Pip/NPM suchen und installieren.
- Updates zentral verwalten.
- Paketlisten importieren/exportieren.
Grenzen:
- Banking4, WISO Steuer und Microsoft 365 wurden im `winget export` nicht als sauber wiederinstallierbare Pakete abgedeckt.
- Lizenzkeys werden durch UniGetUI nicht gesichert.
Vorhanden:
- WinGet-Export: `H:\Windows-Neuaufsetzen-Backup\12_Exportierte_Listen\winget-export.json`
Nach Neuinstallation:
```powershell
winget install --exact --id Devolutions.UniGetUI --source winget
```
Danach kann die WinGet-Liste optional importiert werden:
```powershell
winget import --import-file "H:\Windows-Neuaufsetzen-Backup\12_Exportierte_Listen\winget-export.json" --accept-package-agreements --accept-source-agreements
```
Empfehlung: Nicht alles blind importieren. Erst Basisprogramme installieren, dann die exportierte Liste als Orientierung nutzen.
## Laufwerksannahmen
Diese Zuordnung muss vor dem Start geprüft werden.
| Laufwerk | Vermutung | Behandlung |
|---|---|---|
| C: | aktuelles Windows | sichern, danach neu aufsetzen |
| D: | alte Windows-SSD oder Altbestand | erst analysieren, nicht blind löschen |
| E: | Blizzard / Games | wahrscheinlich neu ladbar, Saves prüfen |
| F: | 980SSD, fast leer | liegt auf derselben physischen Samsung 980 PRO wie C: |
| G: | M.2 SSD, stark belegt | erst analysieren, wichtige Daten sichern |
| H: | externe 8-TB-HDD | Backup-Ziel |
Wichtige Erkenntnis aus dem Inventar vom 2026-05-07: `C:` und `F:` sind Partitionen auf derselben Samsung SSD 980 PRO 1TB. Wenn diese SSD als Ziel fuer die Neuinstallation genutzt wird, muss besonders sauber entschieden werden, welche Partitionen geloescht werden. `F:` ist kein eigener physischer Datentraeger.
## Phase 1: Backup-Struktur auf H: anlegen
Zielordner:
```text
H:\Windows-Neuaufsetzen-Backup\
|-- 01_Desktop
|-- 02_Dokumente
|-- 03_Bilder
|-- 04_Videos
|-- 05_Downloads_wichtig
|-- 06_Projekte
|-- 07_Banking_Finanzen
|-- 08_Browser_Lesezeichen_Profile
|-- 09_Programme_Settings_Lizenzen
|-- 10_Games_Savegames
|-- 11_Homelab_NAS_Doku
|-- 12_Exportierte_Listen
|-- 13_Treiber_Windows
|-- 14_Screenshots
|-- 15_Musik
`-- 99_Unsortiert_von_D_F_G
```
PowerShell:
```powershell
$BackupRoot = "H:\Windows-Neuaufsetzen-Backup"
$Folders = @(
"01_Desktop",
"02_Dokumente",
"03_Bilder",
"04_Videos",
"05_Downloads_wichtig",
"06_Projekte",
"07_Banking_Finanzen",
"08_Browser_Lesezeichen_Profile",
"09_Programme_Settings_Lizenzen",
"10_Games_Savegames",
"11_Homelab_NAS_Doku",
"12_Exportierte_Listen",
"13_Treiber_Windows",
"14_Screenshots",
"15_Musik",
"99_Unsortiert_von_D_F_G"
)
New-Item -ItemType Directory -Force -Path $BackupRoot | Out-Null
$Folders | ForEach-Object {
New-Item -ItemType Directory -Force -Path (Join-Path $BackupRoot $_) | Out-Null
}
```
Stop-Punkt: H: ist sichtbar, beschreibbar und hat genug freien Speicher.
## Phase 2: Inventar exportieren
### Installierte Programme
```powershell
$BackupRoot = "H:\Windows-Neuaufsetzen-Backup"
Get-ItemProperty `
HKLM:\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Uninstall\*, `
HKLM:\Software\WOW6432Node\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Uninstall\* |
Select-Object DisplayName, DisplayVersion, Publisher, InstallDate |
Where-Object { $_.DisplayName } |
Sort-Object DisplayName |
Export-Csv "$BackupRoot\12_Exportierte_Listen\installierte_programme.csv" -NoTypeInformation -Encoding UTF8
```
Optional zusätzlich:
```powershell
winget list > "H:\Windows-Neuaufsetzen-Backup\12_Exportierte_Listen\winget-list.txt"
```
### Laufwerksübersicht
```powershell
Get-Volume |
Sort-Object DriveLetter |
Select-Object DriveLetter, FileSystemLabel, FileSystem, Size, SizeRemaining |
Export-Csv "H:\Windows-Neuaufsetzen-Backup\12_Exportierte_Listen\laufwerke.csv" -NoTypeInformation -Encoding UTF8
Get-Disk |
Select-Object Number, FriendlyName, SerialNumber, HealthStatus, Size, PartitionStyle |
Export-Csv "H:\Windows-Neuaufsetzen-Backup\12_Exportierte_Listen\datentraeger.csv" -NoTypeInformation -Encoding UTF8
```
### Windows-Aktivierung
```powershell
wmic path softwarelicensingservice get OA3xOriginalProductKey > "H:\Windows-Neuaufsetzen-Backup\12_Exportierte_Listen\windows_oem_key.txt"
```
Zusätzlich Screenshot speichern:
- Windows-Aktivierung
- Datenträgerverwaltung
- Apps & Features
- Gerätemanager
- Netzwerkadapter
Stop-Punkt: Programmliste, Laufwerkslisten und wichtige Screenshots liegen auf H:.
## Phase 3: Muss-Daten sichern
Die folgenden Daten haben Priorität.
### Benutzerordner
Passe `<Benutzername>` an.
```powershell
$User = "C:\Users\<Benutzername>"
$BackupRoot = "H:\Windows-Neuaufsetzen-Backup"
robocopy "$User\Desktop" "$BackupRoot\01_Desktop" /E /COPY:DAT /DCOPY:DAT /R:2 /W:2 /XJ /TEE /LOG:"$BackupRoot\12_Exportierte_Listen\backup_desktop.log"
robocopy "$User\Documents" "$BackupRoot\02_Dokumente" /E /COPY:DAT /DCOPY:DAT /R:2 /W:2 /XJ /TEE /LOG:"$BackupRoot\12_Exportierte_Listen\backup_dokumente.log"
robocopy "$User\Pictures" "$BackupRoot\03_Bilder" /E /COPY:DAT /DCOPY:DAT /R:2 /W:2 /XJ /TEE /LOG:"$BackupRoot\12_Exportierte_Listen\backup_bilder.log"
robocopy "$User\Videos" "$BackupRoot\04_Videos" /E /COPY:DAT /DCOPY:DAT /R:2 /W:2 /XJ /TEE /LOG:"$BackupRoot\12_Exportierte_Listen\backup_videos.log"
robocopy "$User\Music" "$BackupRoot\15_Musik" /E /COPY:DAT /DCOPY:DAT /R:2 /W:2 /XJ /TEE /LOG:"$BackupRoot\12_Exportierte_Listen\backup_music.log"
```
Downloads nicht blind komplett übernehmen. Erst wichtige Installer, PDFs, ZIPs, Rechnungen, Exporte und persönliche Dateien aussortieren.
### Kritische versteckte Daten
Prüfen und bei Bedarf sichern:
| Pfad | Warum |
|---|---|
| `C:\Users\<Benutzername>\.ssh` | SSH Keys |
| `C:\Users\<Benutzername>\.gitconfig` | Git-Konfiguration |
| `C:\Users\<Benutzername>\AppData\Roaming` | wichtige App-Einstellungen |
| `C:\Users\<Benutzername>\AppData\Local` | Browserprofile, App-Daten |
| `C:\ProgramData` | gemeinsame App-Daten, Lizenzen |
| `C:\Users\<Benutzername>\Documents\Outlook-Dateien` | PST/Outlook-Archive |
Empfehlung: AppData nur sichern, später aber nicht komplett zurückkopieren.
## Phase 4: Spezialdaten prüfen
Diese Daten sind leicht zu übersehen.
- Banking4-Daten, Exporte, Tresore
- Passwortmanager-Backups oder lokale Datenbanken
- 2FA-Recovery-Codes
- Browser-Lesezeichen-Export
- lokale Spielstände ohne Cloud-Sync
- Steuerunterlagen
- Verträge und Rechnungen
- GPG/PGP Keys
- Zertifikate
- VPN-Profile
- API-Keys und `.env` Dateien
- Homelab-, NAS- und Router-Dokumentation
- Docker Desktop Daten
- WSL-Distributionen
- virtuelle Maschinen
### WSL exportieren, falls genutzt
```powershell
wsl --list --verbose > "H:\Windows-Neuaufsetzen-Backup\12_Exportierte_Listen\wsl-distros.txt"
wsl --export <DistroName> "H:\Windows-Neuaufsetzen-Backup\09_Programme_Settings_Lizenzen\<DistroName>.tar"
```
## Phase 5: D:, F: und G: analysieren
Nicht löschen. Erst suchen.
PowerShell:
```powershell
$BackupRoot = "H:\Windows-Neuaufsetzen-Backup"
$SearchRoots = @("D:\", "F:\", "G:\")
$Patterns = @(
"Users",
"Windows.old",
"Dokumente",
"Documents",
"Bilder",
"Pictures",
"Desktop",
"Downloads",
"Projekte",
"Projects",
"Backup",
"NAS",
"Git",
"Python",
"Banking",
"Steuern",
"Vertraege",
"Verträge"
)
foreach ($Root in $SearchRoots) {
if (Test-Path $Root) {
Get-ChildItem -Path $Root -Directory -ErrorAction SilentlyContinue |
Select-Object FullName, LastWriteTime |
Export-Csv "$BackupRoot\12_Exportierte_Listen\top_level_$($Root[0]).csv" -NoTypeInformation -Encoding UTF8
foreach ($Pattern in $Patterns) {
Get-ChildItem -Path $Root -Recurse -Directory -ErrorAction SilentlyContinue -Filter "*$Pattern*" |
Select-Object FullName, LastWriteTime |
Export-Csv "$BackupRoot\12_Exportierte_Listen\fundstellen_$($Root[0])_$Pattern.csv" -NoTypeInformation -Encoding UTF8
}
}
}
```
Alles Unklare zuerst nach `H:\Windows-Neuaufsetzen-Backup\99_Unsortiert_von_D_F_G\` sichern.
Stop-Punkt: Für D:, F: und G: ist klar, was wichtig ist, was neu installiert werden kann und was später gelöscht werden darf.
## Phase 6: Treiber und Installationsmedien vorbereiten
Vorher herunterladen und auf H: speichern:
- Windows 11 Media Creation Tool
- Mainboard-Chipsatztreiber
- LAN-Treiber
- WLAN-Treiber
- GPU-Treiber
- Audio-Treiber
- Bluetooth-Treiber, falls relevant
- Drucker-/Scanner-Treiber, falls relevant
Minimum: LAN/WLAN-Treiber müssen offline verfügbar sein.
Stop-Punkt: Windows-USB-Stick funktioniert und Netzwerk-Treiber liegen auf H:.
## Phase 7: Backup prüfen
Pflichtprüfung:
- H: abziehen und wieder anschließen
- mehrere Bilder öffnen
- mehrere PDFs öffnen
- Office-Dateien öffnen
- Projektordner prüfen
- Banking-/Finanzdaten prüfen
- SSH-Key-Ordner prüfen
- Programmliste öffnen
- Robocopy-Logs auf Fehler prüfen
Optional Ordnergrößen vergleichen:
```powershell
Get-ChildItem "C:\Users\<Benutzername>\Documents" -Recurse -Force -ErrorAction SilentlyContinue |
Measure-Object -Property Length -Sum
Get-ChildItem "H:\Windows-Neuaufsetzen-Backup\02_Dokumente" -Recurse -Force -ErrorAction SilentlyContinue |
Measure-Object -Property Length -Sum
```
Go/No-Go:
- Go: wichtige Daten sind auf H: lesbar und mindestens die kritischsten Daten existieren zusätzlich auf NAS, Cloud oder zweiter Platte.
- No-Go: unbekannte Daten auf D:, F: oder G:, fehlende Browser-/Passwort-/2FA-Sicherung, unklarer Banking4-Speicherort, kein funktionierender Netzwerk-Treiber.
## Phase 8: Ziel-SSD für Windows festlegen
Empfehlung:
- Eine schnelle, zuverlässige SSD als neues C:
- Games, Daten und Projekte getrennt halten
- Alte Windows-SSD erst später löschen
Vermutlicher Kandidat:
- Samsung SSD 980 PRO 1TB, falls sie bewusst komplett als neue System-SSD neu partitioniert werden soll
- WDC WDS100T2B0C 1TB, falls die aktuelle M.2-Datenplatte nach vollstaendiger Sicherung als neues Systemlaufwerk dienen soll
- nicht einfach `F:` auswaehlen, ohne die physische SSD-Struktur zu beachten, da `F:` und `C:` auf derselben SSD liegen
Vor der Installation ideal:
- Nur Ziel-SSD angeschlossen lassen
- Backup-HDD H: abziehen
- andere interne Laufwerke abziehen, falls praktisch möglich
Das verhindert, dass Windows Bootpartitionen auf dem falschen Datenträger ablegt.
## Phase 9: Windows neu installieren
Installation:
1. Vom Windows-USB-Stick booten.
2. Benutzerdefinierte Installation wählen.
3. Ziel-SSD eindeutig identifizieren.
4. Nur auf der Ziel-SSD alte Partitionen löschen.
5. Nicht zugeordneten Speicher auf der Ziel-SSD auswählen.
6. Windows installieren.
Nicht anfassen:
- externe Backup-HDD
- Datenlaufwerke
- alte Windows-SSD, solange sie nicht final geprüft wurde
## Phase 10: Ersteinrichtung
Direkt nach der Installation:
- Windows Update vollständig laufen lassen
- Chipsatztreiber installieren
- GPU-Treiber installieren
- LAN/WLAN prüfen
- Windows-Aktivierung prüfen
- Laufwerksbuchstaben sauber vergeben
- Windows Defender und Firewall prüfen
- BitLocker bewusst aktivieren oder deaktiviert lassen
- Wiederherstellungspunkt erstellen
Basisprogramme:
- Browser
- Passwortmanager
- 7-Zip
- Office oder LibreOffice
- Banking4
- Git
- VS Code / Codex / Dev-Tools
- Docker Desktop / WSL, falls benötigt
- Trading-/Finanztools
- Drucker/Scanner
- Steam / Battle.net
## Phase 11: Daten kontrolliert zurückholen
Zuerst:
- Dokumente
- Bilder
- Projekte
- Finanzen
- Desktop
- wichtige Downloads
- SSH Keys
- Browser-Lesezeichen
Danach gezielt:
- einzelne App-Konfigurationen
- Spielstände
- WSL-Distributionen
- Docker-Daten
- Outlook/PST
Nicht tun:
- `AppData` komplett zurückkopieren
- alte Windows-Ordner zurückmischen
- Programme aus alten Ordnern starten statt neu installieren
## Phase 12: Alte Datenträger bereinigen
Erst nach mehreren Tagen stabiler Nutzung:
- D: alte Windows-SSD final prüfen
- alte Benutzerordner gezielt archivieren oder löschen
- alte Windows-/Recovery-/EFI-Partitionen nur löschen, wenn sicher nicht davon gebootet wird
- Games-Laufwerke neu strukturieren
- Datenlaufwerke sinnvoll benennen
Zielstruktur:
| Laufwerk | Zweck |
|---|---|
| C: | Windows + Programme |
| D: | Daten / Projekte |
| E: | Games |
| F: | Arbeits-SSD / schnelle Daten |
| H: | Backup extern |
## Finale Checkliste vor dem Löschen
- [ ] Backup-Struktur auf H: erstellt
- [ ] Programmliste exportiert
- [ ] Laufwerksliste exportiert
- [ ] Windows-Aktivierung dokumentiert
- [ ] Benutzerordner gesichert
- [ ] Browser-Lesezeichen exportiert oder Sync geprüft
- [ ] Passwortmanager geprüft
- [ ] 2FA-Recovery-Codes gesichert
- [ ] SSH/API/GPG/Zertifikate gesichert
- [ ] Banking4-Speicherort geprüft und gesichert
- [ ] Homelab-/NAS-Doku gesichert
- [ ] D:, F: und G: analysiert
- [ ] Unklare Daten nach `99_Unsortiert_von_D_F_G` kopiert
- [ ] LAN/WLAN-Treiber auf H: gespeichert
- [ ] Windows-USB-Stick erstellt
- [ ] Backup-Dateien stichprobenartig geöffnet
- [ ] Kritische Daten zusätzlich auf NAS, Cloud oder zweiter Platte gesichert
- [ ] Ziel-SSD eindeutig festgelegt
Erst wenn alle Punkte erledigt sind, ist die Neuinstallation freigegeben.
+105
View File
@@ -0,0 +1,105 @@
param(
[string]$BackupRoot = "H:\Windows-Neuaufsetzen-Backup",
[string]$UserProfilePath = $env:USERPROFILE,
[switch]$IncludeOllama
)
Set-StrictMode -Version Latest
$ErrorActionPreference = "Stop"
function Invoke-RobocopyBackup {
param(
[string]$Source,
[string]$Destination,
[string]$LogName
)
if (-not (Test-Path $Source)) {
Write-Host "SKIP missing source: $Source"
return
}
New-Item -ItemType Directory -Force -Path $Destination | Out-Null
$LogDir = Join-Path $BackupRoot "12_Exportierte_Listen"
New-Item -ItemType Directory -Force -Path $LogDir | Out-Null
$LogPath = Join-Path $LogDir $LogName
Write-Host "COPY $Source"
Write-Host " -> $Destination"
robocopy $Source $Destination /E /COPY:DAT /DCOPY:DAT /R:2 /W:2 /XJ /TEE /LOG:$LogPath
$ExitCode = $LASTEXITCODE
if ($ExitCode -gt 7) {
throw "Robocopy failed with exit code $ExitCode for source: $Source"
}
}
if (-not (Test-Path $BackupRoot)) {
throw "BackupRoot does not exist: $BackupRoot"
}
if (-not (Test-Path $UserProfilePath)) {
throw "UserProfilePath does not exist: $UserProfilePath"
}
$CurrentUserJobs = @(
@{ Source = Join-Path $UserProfilePath "Desktop"; Destination = Join-Path $BackupRoot "01_Desktop"; Log = "backup_current_desktop.log" },
@{ Source = Join-Path $UserProfilePath "Documents"; Destination = Join-Path $BackupRoot "02_Dokumente"; Log = "backup_current_documents.log" },
@{ Source = Join-Path $UserProfilePath "Pictures"; Destination = Join-Path $BackupRoot "03_Bilder"; Log = "backup_current_pictures.log" },
@{ Source = Join-Path $UserProfilePath "Videos"; Destination = Join-Path $BackupRoot "04_Videos"; Log = "backup_current_videos.log" },
@{ Source = Join-Path $UserProfilePath "Downloads"; Destination = Join-Path $BackupRoot "05_Downloads_wichtig\_current_downloads_all"; Log = "backup_current_downloads.log" },
@{ Source = Join-Path $UserProfilePath "Music"; Destination = Join-Path $BackupRoot "15_Musik"; Log = "backup_current_music.log" },
@{ Source = Join-Path $UserProfilePath ".ssh"; Destination = Join-Path $BackupRoot "09_Programme_Settings_Lizenzen\ssh"; Log = "backup_current_ssh.log" }
)
foreach ($Job in $CurrentUserJobs) {
Invoke-RobocopyBackup -Source $Job.Source -Destination $Job.Destination -LogName $Job.Log
}
$GitConfig = Join-Path $UserProfilePath ".gitconfig"
if (Test-Path $GitConfig) {
$GitDest = Join-Path $BackupRoot "09_Programme_Settings_Lizenzen\git"
New-Item -ItemType Directory -Force -Path $GitDest | Out-Null
Copy-Item -LiteralPath $GitConfig -Destination (Join-Path $GitDest ".gitconfig") -Force
}
$OldUserRoot = "D:\Users\Baerchen"
$OldUserJobs = @(
@{ Source = Join-Path $OldUserRoot "Desktop"; Destination = Join-Path $BackupRoot "99_Unsortiert_von_D_F_G\D_Users_Baerchen\Desktop"; Log = "backup_old_baerchen_desktop.log" },
@{ Source = Join-Path $OldUserRoot "Documents"; Destination = Join-Path $BackupRoot "99_Unsortiert_von_D_F_G\D_Users_Baerchen\Documents"; Log = "backup_old_baerchen_documents.log" },
@{ Source = Join-Path $OldUserRoot "Pictures"; Destination = Join-Path $BackupRoot "99_Unsortiert_von_D_F_G\D_Users_Baerchen\Pictures"; Log = "backup_old_baerchen_pictures.log" },
@{ Source = Join-Path $OldUserRoot "Videos"; Destination = Join-Path $BackupRoot "99_Unsortiert_von_D_F_G\D_Users_Baerchen\Videos"; Log = "backup_old_baerchen_videos.log" },
@{ Source = Join-Path $OldUserRoot "Downloads"; Destination = Join-Path $BackupRoot "99_Unsortiert_von_D_F_G\D_Users_Baerchen\Downloads"; Log = "backup_old_baerchen_downloads.log" },
@{ Source = Join-Path $OldUserRoot "Music"; Destination = Join-Path $BackupRoot "99_Unsortiert_von_D_F_G\D_Users_Baerchen\Music"; Log = "backup_old_baerchen_music.log" }
)
foreach ($Job in $OldUserJobs) {
Invoke-RobocopyBackup -Source $Job.Source -Destination $Job.Destination -LogName $Job.Log
}
$ExtraJobs = @(
@{ Source = "F:\BMW Leasing"; Destination = Join-Path $BackupRoot "07_Banking_Finanzen\BMW Leasing"; Log = "backup_f_bmw_leasing.log" },
@{ Source = "F:\Marina Handy 2025"; Destination = Join-Path $BackupRoot "03_Bilder\Marina Handy 2025"; Log = "backup_f_marina_handy_2025.log" },
@{ Source = "F:\Marina Handy Backup"; Destination = Join-Path $BackupRoot "03_Bilder\Marina Handy Backup"; Log = "backup_f_marina_handy_backup.log" },
@{ Source = "G:\Gitea_Clone"; Destination = Join-Path $BackupRoot "06_Projekte\Gitea_Clone"; Log = "backup_g_gitea_clone.log" },
@{ Source = "G:\open-webui"; Destination = Join-Path $BackupRoot "09_Programme_Settings_Lizenzen\open-webui"; Log = "backup_g_open_webui.log" },
@{ Source = "G:\Treiber"; Destination = Join-Path $BackupRoot "13_Treiber_Windows\G_Treiber"; Log = "backup_g_treiber.log" }
)
if ($IncludeOllama) {
$ExtraJobs += @{ Source = "G:\Ollama"; Destination = Join-Path $BackupRoot "09_Programme_Settings_Lizenzen\Ollama"; Log = "backup_g_ollama.log" }
}
foreach ($Job in $ExtraJobs) {
Invoke-RobocopyBackup -Source $Job.Source -Destination $Job.Destination -LogName $Job.Log
}
Write-Host ""
Write-Host "Known-data backup finished."
Write-Host "Backup root: $BackupRoot"
Write-Host "Logs: $BackupRoot\12_Exportierte_Listen"
if (-not $IncludeOllama) {
Write-Host "Note: G:\Ollama was not copied. Re-run with -IncludeOllama if you want to keep local models too."
}
@@ -0,0 +1,69 @@
Set-StrictMode -Version Latest
$ErrorActionPreference = "Stop"
$ExpectedDiskNumber = 0
$ExpectedFriendlyName = "INTEL SSDSC2BW180A3L"
$ExpectedSerialNumber = "CVCV3105053K180EGN"
$MinSizeGB = 160
$MaxSizeGB = 180
function Assert-Admin {
$Identity = [Security.Principal.WindowsIdentity]::GetCurrent()
$Principal = [Security.Principal.WindowsPrincipal]::new($Identity)
if (-not $Principal.IsInRole([Security.Principal.WindowsBuiltInRole]::Administrator)) {
throw "Dieses Skript muss in PowerShell als Administrator ausgefuehrt werden."
}
}
Assert-Admin
$Disk = Get-Disk -Number $ExpectedDiskNumber
$SizeGB = [math]::Round($Disk.Size / 1GB, 2)
Write-Host "Zieldatentraeger:"
$Disk | Select-Object Number, FriendlyName, SerialNumber, HealthStatus, OperationalStatus, @{Name="SizeGB";Expression={[math]::Round($_.Size/1GB,2)}}, PartitionStyle | Format-Table -AutoSize
Write-Host "Aktuelle Partitionen auf Datentraeger ${ExpectedDiskNumber}:"
Get-Partition -DiskNumber $ExpectedDiskNumber | Sort-Object PartitionNumber | Select-Object DiskNumber, PartitionNumber, DriveLetter, Type, @{Name="SizeGB";Expression={[math]::Round($_.Size/1GB,3)}} | Format-Table -AutoSize
if ($Disk.FriendlyName -ne $ExpectedFriendlyName) {
throw "Abbruch: FriendlyName passt nicht. Erwartet '$ExpectedFriendlyName', gefunden '$($Disk.FriendlyName)'."
}
if ($Disk.SerialNumber -ne $ExpectedSerialNumber) {
throw "Abbruch: SerialNumber passt nicht. Erwartet '$ExpectedSerialNumber', gefunden '$($Disk.SerialNumber)'."
}
if ($SizeGB -lt $MinSizeGB -or $SizeGB -gt $MaxSizeGB) {
throw "Abbruch: Groesse passt nicht. Erwartet ca. 167 GB, gefunden $SizeGB GB."
}
$SystemPartitions = Get-Partition -DiskNumber $ExpectedDiskNumber | Where-Object {
$_.IsBoot -or $_.IsSystem -or $_.IsActive
}
if ($SystemPartitions) {
throw "Abbruch: Datentraeger $ExpectedDiskNumber enthaelt Boot/System/Aktiv-Partitionen."
}
Write-Host ""
Write-Host "WARNUNG: Datentraeger 0 wird jetzt komplett geleert."
Write-Host "Das betrifft die alte Windows-SSD mit aktuell D: und Recovery-Partitionen."
Write-Host "Andere Datentraeger werden nicht angefasst."
Write-Host ""
$Confirmation = Read-Host "Tippe exakt LEEREN um fortzufahren"
if ($Confirmation -ne "LEEREN") {
throw "Abbruch: Bestaetigung wurde nicht eingegeben."
}
Clear-Disk -Number $ExpectedDiskNumber -RemoveData -RemoveOEM -Confirm:$false
Write-Host ""
Write-Host "Datentraeger $ExpectedDiskNumber wurde geleert."
Write-Host "Ergebnis:"
Get-Disk -Number $ExpectedDiskNumber | Select-Object Number, FriendlyName, HealthStatus, OperationalStatus, @{Name="SizeGB";Expression={[math]::Round($_.Size/1GB,2)}}, PartitionStyle | Format-Table -AutoSize
Get-Partition -DiskNumber $ExpectedDiskNumber -ErrorAction SilentlyContinue | Format-Table -AutoSize
Write-Host ""
Write-Host "Naechster Schritt: Vom Windows-USB-Stick booten und Windows auf den nicht zugeordneten Speicher von Datentraeger 0 installieren."
@@ -0,0 +1,34 @@
param(
[string]$BackupRoot = "H:\Windows-Neuaufsetzen-Backup",
[switch]$ImportWingetList
)
Set-StrictMode -Version Latest
$ErrorActionPreference = "Stop"
if (-not (Get-Command winget -ErrorAction SilentlyContinue)) {
throw "winget is not available. Install or update App Installer from Microsoft Store first."
}
Write-Host "Installing UniGetUI..."
winget install --exact --id Devolutions.UniGetUI --source winget --accept-package-agreements --accept-source-agreements
$WingetExport = Join-Path $BackupRoot "12_Exportierte_Listen\winget-export.json"
if ($ImportWingetList) {
if (-not (Test-Path $WingetExport)) {
throw "WinGet export file not found: $WingetExport"
}
Write-Host "Importing WinGet package list..."
Write-Host "Source: $WingetExport"
winget import --import-file $WingetExport --accept-package-agreements --accept-source-agreements
} else {
Write-Host ""
Write-Host "UniGetUI installed."
Write-Host "WinGet export is available here:"
Write-Host " $WingetExport"
Write-Host ""
Write-Host "Review the list before importing. To import later, run:"
Write-Host " .\postinstall-unigetui.ps1 -ImportWingetList"
}
@@ -0,0 +1,139 @@
param(
[string]$BackupRoot = "H:\Windows-Neuaufsetzen-Backup",
[string]$UserProfilePath = $env:USERPROFILE
)
Set-StrictMode -Version Latest
$ErrorActionPreference = "Stop"
function New-BackupFolder {
param([string]$Name)
$Path = Join-Path $BackupRoot $Name
New-Item -ItemType Directory -Force -Path $Path | Out-Null
return $Path
}
function Export-CsvSafe {
param(
[Parameter(ValueFromPipeline = $true)]$InputObject,
[string]$Path
)
begin {
$Items = @()
}
process {
$Items += $InputObject
}
end {
$Items | Export-Csv -Path $Path -NoTypeInformation -Encoding UTF8
}
}
if (-not (Test-Path $UserProfilePath)) {
throw "UserProfilePath does not exist: $UserProfilePath"
}
New-Item -ItemType Directory -Force -Path $BackupRoot | Out-Null
$Folders = @(
"01_Desktop",
"02_Dokumente",
"03_Bilder",
"04_Videos",
"05_Downloads_wichtig",
"06_Projekte",
"07_Banking_Finanzen",
"08_Browser_Lesezeichen_Profile",
"09_Programme_Settings_Lizenzen",
"10_Games_Savegames",
"11_Homelab_NAS_Doku",
"12_Exportierte_Listen",
"13_Treiber_Windows",
"14_Screenshots",
"15_Musik",
"99_Unsortiert_von_D_F_G"
)
$Folders | ForEach-Object { New-BackupFolder $_ | Out-Null }
$ExportDir = Join-Path $BackupRoot "12_Exportierte_Listen"
Get-ItemProperty `
HKLM:\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Uninstall\*, `
HKLM:\Software\WOW6432Node\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Uninstall\* |
Where-Object {
$_.PSObject.Properties.Name -contains "DisplayName" -and
-not [string]::IsNullOrWhiteSpace($_.DisplayName)
} |
Select-Object DisplayName, DisplayVersion, Publisher, InstallDate, InstallLocation |
Sort-Object DisplayName |
Export-CsvSafe -Path (Join-Path $ExportDir "installierte_programme.csv")
if (Get-Command winget -ErrorAction SilentlyContinue) {
winget list | Out-File -FilePath (Join-Path $ExportDir "winget-list.txt") -Encoding UTF8
}
Get-Volume |
Sort-Object DriveLetter |
Select-Object DriveLetter, FileSystemLabel, FileSystem, Size, SizeRemaining, HealthStatus |
Export-CsvSafe -Path (Join-Path $ExportDir "laufwerke.csv")
Get-Disk |
Select-Object Number, FriendlyName, SerialNumber, HealthStatus, OperationalStatus, Size, PartitionStyle |
Export-CsvSafe -Path (Join-Path $ExportDir "datentraeger.csv")
Get-Partition |
Select-Object DiskNumber, PartitionNumber, DriveLetter, Type, Size, GptType |
Sort-Object DiskNumber, PartitionNumber |
Export-CsvSafe -Path (Join-Path $ExportDir "partitionen.csv")
try {
wmic path softwarelicensingservice get OA3xOriginalProductKey |
Out-File -FilePath (Join-Path $ExportDir "windows_oem_key.txt") -Encoding UTF8
} catch {
"Could not read OEM key: $($_.Exception.Message)" |
Out-File -FilePath (Join-Path $ExportDir "windows_oem_key.txt") -Encoding UTF8
}
if (Get-Command manage-bde -ErrorAction SilentlyContinue) {
manage-bde -status | Out-File -FilePath (Join-Path $ExportDir "bitlocker_status.txt") -Encoding UTF8
}
if (Get-Command wsl -ErrorAction SilentlyContinue) {
wsl --list --verbose | Out-File -FilePath (Join-Path $ExportDir "wsl-distros.txt") -Encoding UTF8
}
$KnownUserPaths = @(
"Desktop",
"Documents",
"Pictures",
"Videos",
"Downloads",
"Music",
".ssh",
".gitconfig"
)
$KnownUserPaths |
ForEach-Object {
$Path = Join-Path $UserProfilePath $_
[pscustomobject]@{
Name = $_
Path = $Path
Exists = Test-Path $Path
LastWriteTime = if (Test-Path $Path) { (Get-Item $Path -Force).LastWriteTime } else { $null }
}
} |
Export-CsvSafe -Path (Join-Path $ExportDir "benutzerpfade.csv")
Write-Host ""
Write-Host "Backup preparation inventory created:"
Write-Host " $BackupRoot"
Write-Host ""
Write-Host "Next manual steps:"
Write-Host " 1. Save screenshots into: $BackupRoot\14_Screenshots"
Write-Host " 2. Review CSV files in: $ExportDir"
Write-Host " 3. Start data backup only after confirming H: is the correct external drive."