Repo sauber machen
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2026-04-15 13:40:03 +02:00
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commit bbdf2ffb60
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# Rollback Guide Homelab
# Rollback Guide - Homelab
Dieses Dokument beschreibt, wie Änderungen rückgängig gemacht werden können.
Dieses Dokument beschreibt den sicheren Rueckweg im aktuellen GitOps-Betrieb.
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## Grundprinzip
Jede Änderung muss rückrollbar sein.
Rollback bedeutet in diesem Setup:
- auf einen bekannten funktionierenden Git-Stand zurueckgehen
- den Zustand sauber nach Gitea bringen
- Komodo gezielt auf diesen Stand deployen lassen
`master` wird dabei **nicht** per `push --force` umgeschrieben, solange es keinen ausdruecklich abgestimmten Ausnahmefall gibt.
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## Standard-Rollback (Git)
## Standard-Rollback ueber Git
### Letzten Stand anzeigen
```bash
git log --oneline
```
Bevorzugter Weg:
### Auf vorherigen Stand zurücksetzen
```bash
git reset --hard <commit-id>
git push --force
```
1. den letzten funktionierenden Commit identifizieren
2. lokal einen sauberen Ruecknahme-Commit erzeugen (`git revert` oder gezielte Rueckaenderung)
3. nach Gitea pushen
4. Komodo-Deploy und Funktion pruefen
Warum so:
- die Historie bleibt nachvollziehbar
- Webhooks und Team-Workflow bleiben stabil
- es gibt keinen verdeckten History-Rewrite auf `master`
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## Rollback über Komodo (primär)
## Rollback ueber Komodo
1. Stack in Komodo öffnen
2. „Redeploy" auswählen
3. vorherigen Commit im Gitea-Repo referenzieren
4. Deploy ausführen
Komodo ist der operative Deploy-Consumer, nicht die Quelle der Wahrheit.
Vorgehen:
1. Git-Stand in Gitea auf den gewuenschten Sollzustand bringen
2. betroffenen Stack in Komodo oeffnen
3. Redeploy auf Basis dieses Git-Stands ausloesen
4. Logs, Health und Erreichbarkeit pruefen
Wichtig:
- kein manuelles Ueberschreiben im Komodo-Web-Editor
- wenn Komodo und Git abweichen, gewinnt Git
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## Rollback über Portainer (Legacy)
## Ausnahmefall: harter Git-Rollback
> ⚠️ Portainer CE ist in Ablösung durch Komodo (Sprint 5). Bis zur Abschaltung weiterhin nutzbar.
Ein `git reset --hard` mit anschliessendem erzwungenem Push auf `master` ist **kein Standardverfahren**.
1. Stack öffnen
2. „Redeploy" auswählen
3. vorherigen Commit verwenden (bei Git-Stacks)
Das kommt nur in Frage, wenn:
- der Fall bewusst abgestimmt ist
- klar ist, welche Webhook-/Deploy-Seiteneffekte ausgeloest werden
- keine sauberere Ruecknahme ueber `git revert` mehr sinnvoll ist
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## Container-Rollback
## Borg / Backup-bezogener Rollback
Wenn ein neuer Stack Probleme macht:
Bei Problemen mit Borg UI oder Dump-Automatisierung:
1. neuen Container stoppen
2. alten Container wieder starten
3. Logs prüfen
### Borg UI / BorgBase
Bei Problemen mit `ops/borg-ui/docker-compose.yml`:
1. in Gitea auf den letzten funktionierenden Commit zurückgehen
2. Stack in Komodo auf diesen Commit redeployen
3. Persistenz unter `/mnt/user/appdata/borg-ui/` unverändert lassen
4. BorgBase-Repository nicht löschen; Remote-Archive bleiben davon unberührt
5. falls nötig, Restore zunächst aus `/mnt/user/appdata/borg-ui/restore/` testen statt direkt in Produktivpfade zurückzuschreiben
1. auf den letzten funktionierenden Git-Stand zurueckgehen
2. `borg-ui` ueber Komodo redeployen
3. Persistenz unter `/mnt/user/appdata/borg-ui/` und `/mnt/user/backups/borg/dumps/` nicht blind loeschen
4. Restore zuerst in einen Testpfad schreiben, nicht direkt in Produktivpfade
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## Datenbank-Rollback
## Daten-Rollback
### Backup vorhanden (empfohlen über backrest)
Restore durchführen
Bevorzugte Quellen:
- Borg-Restore
- erzeugte PostgreSQL-/MariaDB-Dumps
- bekannte Appdata-Snapshots
Beispiele:
### Manuelle Sicherung
```bash
cp -r /mnt/user/appdata/<service> /mnt/user/backup/
```
### PostgreSQL-Dump
```bash
pg_dumpall > /mnt/user/backup/pg_dump_$(date +%Y%m%d).sql
```
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## Best Practices
## Betriebsregeln
- Immer nur **eine Änderung gleichzeitig**
- Vor jeder Änderung prüfen:
- läuft Backup?
- ist der aktuelle Zustand stabil?
- Nach jeder Änderung:
- Funktion testen
- Logs prüfen
- Migration im `MIGRATION_LOG.md` dokumentieren
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## Notfallregel
Wenn etwas unklar ist:
- NICHT weiter ändern
- aktuellen Zustand analysieren
- gezielt und kontrolliert eingreifen
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## Ziel
Rollback muss jederzeit möglich sein, ohne Datenverlust und ohne unnötige Downtime.
- immer nur eine aenderungsrelevante Massnahme gleichzeitig
- vor jedem Rollback pruefen, ob ein aktuelles Backup existiert
- nach jedem Rollback Funktion, Logs und Erreichbarkeit pruefen
- wenn etwas unklar ist: stoppen, Zustand analysieren, dann gezielt eingreifen