Claude ready

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2026-05-04 15:42:48 +02:00
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# AI Context
Stand: 2026-05-04
Diese Datei ist fuer KI-Agenten gedacht, die das Homelab-Repo schnell verstehen muessen. Sie ersetzt nicht die Detaildokumente, sondern fasst Zielbild, Betriebsmodell und Risiken zusammen.
## Kurzfassung
Dieses Repository beschreibt ein Unraid-basiertes Homelab namens `Kallilabcore`. Der Betrieb folgt GitOps: Gitea `origin/master` ist die Quelle der Wahrheit, der lokale Clone ist Arbeitskopie, Komodo deployed aus Gitea, Docker Runtime und Host sind Ergebnis, nicht Bearbeitungsort.
Traefik ist der zentrale Web-Einstieg fuer HTTP(S). Admin-/Ops-UIs liegen entweder hinter Authelia/secure headers oder sind als Ausnahme dokumentiert. Secrets liegen ausserhalb des Repos auf dem Host, meistens unter `/mnt/user/appdata/secrets/`.
## Zielbild des Homelabs
- stabile Compose-first Infrastruktur
- keine produktiven Dockerman-/Ad-hoc-Container als Dauerzustand
- Traefik als einziger oeffentlicher Web-Eingang
- GitOps ueber Gitea + Komodo
- klare Trennung von Web-Netz, Backend-Netz und app-internen Netzen
- saubere Backup-/Restore-Faehigkeit ueber Borg, Dumps und dokumentierte Pfade
- keine stillen Host-Hotfixes ohne Repo-/Doku-Abgleich
## Architekturblocke
### Ingress / Netzwerk
- `traefik` nimmt 80/443 entgegen.
- Docker-Labels definieren Service-Routing.
- `traefik/dynamic/*` bleibt nur fuer Middlewares, TLS und Dashboards.
- Neue Service-Routen gehoeren nicht in den File-Provider.
### DNS / Remote
- AdGuard Home beantwortet LAN-DNS und nutzt Unbound als Upstream.
- Tailscale stellt Remote-Zugang bereit und nutzt `network_mode: host`.
### GitOps
- Gitea hostet das Repo unter `git.kaleschke.info`.
- Komodo ist Stack-Manager und Deploy-Consumer.
- Komodo Periphery braucht Docker-Socket und `/mnt/user/services` Mount, um Stacks reproduzierbar zu deployen.
### Identity / Security
- Authelia stellt ForwardAuth fuer viele Admin-UIs bereit.
- Vaultwarden ist ein separater Passwort-Tresor.
- Komodo ist bewusst nicht pauschal hinter Authelia, weil UI, API, Webhooks und Periphery-WebSocket sonst leicht gebrochen werden koennen.
### Apps
Wichtige Apps sind Paperless, Immich, Mealie, Mail Archiver, Nextcloud, ntfy, Vaultwarden und Gitea. Admin-/Ops-Tools sind u. a. Homepage, Komodo, Borg UI, Backrest, Uptime Kuma, Filebrowser, code-server, Glances, Scrutiny, Speedtest, Grafana und Hermes Agent.
### Monitoring / Metriken
- Grafana laeuft unter `grafana.kaleschke.info` hinter Traefik + Authelia.
- InfluxDB 3 Core ist nicht public und nicht im `frontend_net`.
- Home Assistant schreibt ueber LAN-only Port 8181 nach InfluxDB, gebunden ueber `INFLUXDB_BIND_IP`.
- Ein `401 Unauthorized` von InfluxDB ohne Token ist beim Reachability-Test ein Erfolgssignal.
## Deployment-Logik
Normalfall:
1. lokaler Clone synchronisieren
2. betroffene Dokumente und Compose-Datei lesen
3. minimal aendern
4. lokal validieren
5. committen und pushen
6. Komodo-Webhook / Deploy beobachten
7. Runtime testen
8. Doku aktualisieren
Wichtig: Komodo-Web-Editor ist nicht der Bearbeitungsort. Wenn Komodo und Git voneinander abweichen, zuerst Git und Komodo Workspace pruefen, nicht live herumprobieren.
## Netzwerkmodell
| Netzwerk | Bedeutung |
|---|---|
| `frontend_net` | Web-/Proxy-Netz fuer Traefik-geroutete Dienste und Dienste mit Internetbedarf |
| `backend_net` | internes Netz fuer shared PostgreSQL, Redis und Backends |
| `dns_net` | AdGuard + Unbound |
| app-interne Netze | Isolation von App + DB/Cache, z. B. Immich, Mealie, Nextcloud, Grafana/Influx |
| `host` | nur dokumentierte Sonderfaelle wie Tailscale/Plex |
Regeln:
- Datenbanken nie ins `frontend_net`.
- Admin-UIs nur mit Traefik + Middleware oder dokumentierter Ausnahme.
- Direkte Host-Ports sind Ausnahme, nicht Default.
- Runtime-Netznamen koennen Compose-Projektpraefixe bekommen, z. B. `grafana_grafana_influx_lan`.
## Security-Modell
- Secrets nie ins Git.
- Werte niemals zitieren, auch nicht aus `.env`, Stack ENV, Logs oder Screenshots.
- Secret-Dateien bevorzugt unter `/mnt/user/appdata/secrets/`.
- `_FILE`-Varianten bevorzugen, falls Image sie unterstuetzt.
- Wenn `_FILE` nicht unterstuetzt wird, Komodo Stack Environment Variables verwenden.
- Docker-Socket, `privileged: true`, Host-Netz und breite Mounts sind nur mit dokumentierter Begruendung akzeptabel.
Bekannte Ausnahmen:
- Traefik: 80/443
- Gitea: SSH 222
- AdGuard: DNS 53 und Admin 8082
- Tailscale: Host-Netz
- Scrutiny: privileged
- Komodo: Docker-Socket, native Auth
- InfluxDB: LAN-only 8181 fuer Home Assistant Writer
- Traefik dynamic config: manueller Host-Sync
## Backup- und Restore-Modell
Borg sichert kritische Appdaten, Secrets, Traefik-State und Dump-Artefakte. Datenbank-Restore soll bevorzugt ueber Dumps laufen, nicht ueber rohe Live-DB-Verzeichnisse.
Wichtige Pfade:
- `/mnt/user/appdata`
- `/mnt/user/appdata/secrets`
- `/mnt/user/services`
- `/mnt/user/documents`
- `/mnt/user/photos`
- `/mnt/user/backups/borg/dumps/latest`
Dump-Skript:
- `ops/borg-ui/scripts/pre-backup-dumps.sh`
- soll auf dem Unraid Host laufen
- soll nicht als Borg-UI Inline-Hook behandelt werden, solange die Architektur nicht bewusst geaendert wird
Disaster Recovery folgt einer Bootstrap-Reihenfolge:
1. Traefik, AdGuard, Tailscale
2. PostgreSQL, Redis, Authelia, Gitea
3. Komodo
4. kritische Apps
5. restliche Apps/Ops
## Typische Arbeitsweise im Repo
- Fuer Fragen zuerst `HOMELAB_ARCHITECTURE_MASTER_V2.md` lesen.
- Fuer operative Aenderungen `docs/WORKFLOW.md` lesen.
- Fuer Service-Details `docs/SERVICE_CATALOG.md` und die Compose-Datei lesen.
- Fuer Drift `docs/GITOPS_DRIFT_RUNBOOK.md` nutzen.
- Fuer Rollback `docs/ROLLBACK.md` nutzen.
- Fuer Restore `docs/DISASTER_RECOVERY.md` und `docs/RESTORE_MATRIX.md` nutzen.
KI-Agenten sollen konservativ arbeiten: keine indirekten Live-Aenderungen, keine Deployments, keine Commits, keine Host-Schreibbefehle, wenn der Benutzer nur Analyse oder Doku verlangt.
## Bekannte Risiken und Altlasten
- Traefik dynamic config muss manuell auf den Host synchronisiert werden; Komodo deployed diese Dateien nicht automatisch.
- `backend_net` und app-interne Netze muessen bei Runtime-Problemen live geprueft werden, weil Compose-Projektpraefixe Netznamen veraendern koennen.
- Authelia Template und Compose-Middlewares koennen auseinanderlaufen; bei Auth-Aenderungen beide Seiten pruefen.
- `paperless-ngx` nutzt fuer DB/Redis bewusst Stack ENV statt `_FILE`.
- `homepage`, `glances` und `komodo-periphery` nutzen Docker-Socket-Mounts; Zugriff bewusst behandeln.
- `backrest`, `borg-ui` und `filebrowser` haben breite Mounts; bei Hardening nicht ad hoc, sondern gezielt vorgehen.
- `scrutiny` ist privilegiert und hat Device-Mounts.
- `Plex-Media-Server` ist im Architekturziel als Host-Sonderfall dokumentiert, aber nicht als Repo-Compose-Stack enthalten.
- `ops/hermes-agent/stack.env` liegt als echte Env-Datei im Repo. Werte wurden fuer dieses Kontextpaket nicht gelesen; pruefen, ob daraus ein Example/Host-Only-Modell werden soll.
- Einige Images nutzen mutable Tag plus Digest. Das friert den aktuellen Digest ein, ist aber kein automatisches Upgrade-Modell.
## Arbeitsregel bei Unsicherheit
Nicht raten. Erst diese Reihenfolge:
1. Repo-Doku lesen
2. Compose-Datei lesen
3. Git-Stand pruefen
4. Komodo Workspace pruefen
5. Docker Runtime pruefen
6. Host-Listener / echten Request pruefen
7. genau eine abweichende Ebene benennen
Wenn zwei Reparaturversuche scheitern: keine weiteren Schreibbefehle, Pflichtmatrix aus `docs/GITOPS_DRIFT_RUNBOOK.md` ausfuellen.